Das Rätselraten um die sportliche Zukunft von Marcel Risse hat ein Ende! Der 31-Jährige wird weiterhin für Viktoria Köln spielen. Der Mittelfeldmann hatte schon in der abgelaufenen Saison das Trikot der Rechtsrheinischen getragen. Dabei absolvierte er 29 Drittliga-Partien für die Höhenberger, in denen er vier Tore erzielte. Doch mit dem 30. Juni dieses Jahres endete die Leihvereinbarung mit dem 1. FC Köln. Nachdem der Kontrakt mit den Geißböcken jetzt aufgelöst wurde, unterschrieb Risse endgültig bei der Viktoria.

Der gebürtige Kölner ist glücklich, weiter für die Höhenberger zu spielen. „Gerade das letzte halbe Jahr hat mir besonders gut gefallen – auch von der Spielidee her, die wir mit unserem neuen Trainer Olaf Janßen entwickelt haben“, so der 31-Jährige. Risse, der einst beim TuS Höhenhaus im Rechtsrheinischen das Fußballspielen erlernte, will auch mit der Viktoria erfolgreich sein. „Klar, wir müssen uns aufgrund der Abgänge punktuell noch verstärken. Aber insgesamt blicke ich sehr positiv auf die neue Saison.“

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Franz Wunderlich, der Sportvorstand von Viktoria Köln, ist froh, dass sich Risse für den Weg mit Viktoria Köln entschieden hat. „Wir sind froh, dass wir diesen Spieler – als Mensch und mit dieser Qualität – weiterhin in unserem Team haben“, erklärt der 57-Jährige. „Er hat inzwischen eine wichtige Rolle eingenommen. In der Rückrunde hat er fantastisch gespielt. Dazu ist er mit einer riesigen Spielintelligenz ausgestattet. Er hat ein extrem gutes Auge für unsere Spielweise. Das schätzt auch unser Cheftrainer Olaf Janßen sehr an ihm.“

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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