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Viktoria holt sich den Bitburger-Pokal

Viktoria Köln jubelt über den Bitburger-Pokal (Fotos: Jakob Settgast/Viktoria Köln)

Der FC Viktoria Köln hat das Finale um den Bitburger-Pokal mit 2:0 gewonnen. Die Höhenberger setzten sich beim Saisonabschluss nach Treffern von Jeremias Lorch (14.) und Mike Wunderlich (36.) gegen Alemannia Aachen durch. Mit dem Endspielerfolg in Bonn qualifizierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in der kommenden Spielzeit.

 

Janßen setzte beim Pokalfinale im Tor auf Stammkeeper Sebastian Mielitz. In der Abwehr kamen Niklas May, Moritz Fritz, Michael Schultz und Simon Handle zum Zug. Kai Klefisch und Jeremias Lorch spielten auf der Sechserposition. Davor agierten im Mittelfeld Kevin Holzweiler, Mike Wunderlich und Marcel Risse. Goalgetter Albert Bunjaku wurde als einzige echte Spitze eingesetzt.

 

 

In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams erst einmal gegenseitig ab. Bei sommerlichen Temperaturen um die 20 °C übernahm die Viktoria nach zehn Minuten die Spielkontrolle. In der 14. Minute folgte dann der erste schöne Angriff der Kölner. Am Ende legte Bunjaku auf Lorch ab, der von der Strafraumkante wuchtig mit rechts ins Tor der Aachener traf. 1:0! Alemannia-Keeper Joshua Mroß war chancenlos.

 

In der Folge beruhigte sich die Partie ein wenig. Die Höhenberger taten nicht mehr als nötig. Die Aachener agierten allerdings zu passiv und waren nicht in der Lage, eigene Chancen zu kreieren. Nach 36 Minuten gab es dann die nächste Möglichkeit für die Kölner. Wunderlich umspielte seinen Gegenspieler und zog trocken mit dem rechten Fuß aus elf Metern ab. Das Leder schlug unten links im Kasten ein – 2:0.

 

In der 42. Minute senkte sich eine Handle-Flanke von der rechten Seite gefährlich in Richtung Tor. Doch Aachens Keeper Mroß hatte Glück. Das Leder ging knapp über die Latte. 60 Sekunden später trat Mergim Fejzullahu auf der Gegenseite zum Freistoß an. Sein 22-Meter-Versuch streifte links knapp am Mielitz-Gehäuse vorbei. Somit ging es mit der 2:0-Führung der Höhenberger in die Halbzeitpause.

 

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Trainer Olaf Janßen wechselte zu Beginn der zweiten Hälfte nicht. Und auch am Geschehen änderte sich wenig. Die Viktoria kontrollierte weiterhin die Partie und Aachen schaffte es nur selten, gefährlich in Tornähe zu gelangen. Das passierte aber in der 51. Minute: Stipe Batarilo-Cerdic kam zum Abschluss. Allerdings landete sein Versuch über dem Gehäuse von Viktoria-Schlussmann Mielitz.

 

In der 54. Minute folgte eine gute Kopfball-Möglichkeit für Schultz. Doch das Leder ging über das Tor. Etwa eine halbe Stunde vor dem Ende bäumte sich die Alemannia stärker auf. Richtig brenzlig wurde es für die Viktoria aber auch in dieser Phase nicht. Im Gegenteil: Nach Lorch-Pass hatte Risse in der 63. Minute eine Riesen-Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen. Allerdings scheiterte er aus fünf Metern an Mroß.

 

Wer erwartet hatte, Aachen würde in der Schlussphase mächtig aufdrehen, der hatte sich getäuscht. Ein Schuss von Batarilo-Cerdic (74.) und ein Kopfball von Oluwabori Falaye (76.) verfehlten ihr Ziel. In der 87. Minute gab es aber noch einen Foul-Elfmeter für die Schwarzgelben. Doch Viktoria-Keeper Mielitz hielt den Ball von Andre Wallenborn. Damit war der Viktoria der Pokalsieg nicht mehr zu nehmen.

 

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Aufstellung: Sebastian Mielitz – Niklas May (82. Luca Stellwagen), Moritz Fritz, Simon Handle – Kai Klefisch, Jeremias Lorch – Kevin Holzweiler (58. Lucas Cueto), Mike Wunderlich, Marcel Risse – Albert Bunjaku (89. Bernard Kyere)

 

Tore:

 

1:0 Jeremias Lorch (14.), 2:0 Mike Wunderlich (36.)

 

Gelbe Karten:

 

Viktoria Köln: Michael Schultz (10.), Kai Klefisch (70.), Sebastian Mielitz (86.)

 

Alemannia Aachen: Oluwabori Falaye (56.), Mergim Fejzullahu (61.), Matti Cebulla (80.)

 

Zuschauer: -

 

Viktoria – das V steht für Vussball!

 

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