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Auf in die Südstadt: Fortuna empfängt Viktoria

Mike Wunderlich (rechts) spielte bereits viermal gegen Fortuna Köln im Mittelrheinpokal (Foto: Peter Ciper/Viktoria Köln)

17.05.2021

Im Halbfinale des Mittelrheinpokals gastiert die Viktoria am Mittwoch bei Fortuna Köln im Südstadion (Anpfiff 19:00 Uhr). Die Gastgeber, die sich im Viertelfinale gegen den Bonner SC mit 3:2 durchgesetzt hatten, verloren ihre letzte Partie in der Regionalliga West gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach am Wochenende mit 0:1. Die Höhenberger kamen im letzten Heimspiel der Drittliga-Saison nicht über ein 3:3-Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern hinaus und warten nun bereits seit fünf Partien auf einen Sieg.

In einer hektischen Begegnung mit intensiven Zweikämpfen verlor Fortuna Köln die Generalprobe vor dem Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen von der Schäl Sick. Ein Doppelpass der Gladbacher von Julian Niehues und Mika Schroers machte den Unterschied: Der Spielzug erzeugte Unordnung in der Hintermannschaft der Fortunen, sodass Joseph Michael Scally das Tor des Tages für die Fohlen-Reserve erzielen konnte (16.). In der zweiten Hälfte wechselte nicht nur das Wetter, sondern auch der Gastgeber: Wahrscheinlich mit Blick auf das Pokalhalbfinale schonte Fortuna-Chefcoach Alexander Ende unter anderem seinen Top-Torschützen Roman Prokoph (15 Tore in der Regionalliga West). Der starke Wind und der Dauerregen schienen die Gastgeber zu beflügeln. Mit mehr Ballbesitz und Spielanteilen begab sich der Klub aus der Südstadt in eine intensive Schlussphase. Doch dort wurde verpasst, Gefahr vor dem Tor des Gegners zu kreieren. „Ballbesitz ist im Fußball selten entscheidend“, analysierte Fortuna-Trainer Ende nach dem Abpfiff, „wir haben heute keine Tiefe gefunden und zu wenig investiert.“

Im letzten Heimspiel der Saison rannte auch Viktoria Köln nach einer Viertelstunde bereits einem Rückstand hinterher: Der 1. FC Kaiserslautern ging in der 14. Minute durch einen platzierten Schuss von Daniel Hanslik in Führung. Doch die Höhenberger schüttelten sich kurz und kamen doppelt zurück in Form von Ex-FCK-Spieler Timmy Thiele, der dem Lauterer-Torhüter Avdo Spahic im Eins-gegen-Eins zweimal keine Chance ließ (18. und 19.). In der 31. Minute leitete Kai Klefisch einen Angriff ein, den er am Ende selbst zum 3:1-Pausenstand einköpfte. Nach dem Seitenwechsel kam der Dauerregen nun auch auf die Schäl Sick und mit ihm die wütenden Angriffe der Lauterer. Durch die Tore von Elias Huth (72.) und Daniel Hanslik (88.) nahmen die Roten Teufel einen Auswärtspunkt aus Köln mit, was die rund 100 mitgereisten Fans vor dem Sportpark Höhenberg zu Jubelgesängen anstimmen ließ. „Wir haben in der ersten Halbzeit ein Klasse-Spiel gemacht“, resümierte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen in der Pressekonferenz nach der Partie, „wenn wir die Sache konsequenter ausspielen, hätte eigentlich mehr drin sein müssen.“

Im Mittelrheinpokal sind die beiden Kölner Teams in den letzten Jahren alte Bekannte geworden. In den letzten sieben Spielzeiten trafen die Klubs fünfmal aufeinander. Oftmals wurden es spannende Pokalfights: 2016 gewann Viktoria den Mittelrheinpokal im Elfmeterschießen (7:6), 2018 gewann der Klub von der Schäl Sick nach Verlängerung mit 3:0 im Sportpark Höhenberg. Die letzte Pokal-Begegnung 2019 konnte allerdings die Fortuna mit einem Siegtreffer in der Nachspielzeit für sich entscheiden (2:3).

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