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Gegnercheck: Viktoria reist zum Überraschungsteam

Yannick Bangsow hütete in der Hinrunde gegen den 1. FC Saarbrücken nach einer Roten Karte für Mielitz das Kölner Tor (Foto: Jakob Settgast/Viktoria Köln)

18.03.2021

Am Freitag tritt die Mannschaft von Olaf Janßen im Saarbrücker Ludwigspark an. Nach drei Siegen in Folge steigen die Domstädter mit breiter Brust in den Mannschaftsbus. Doch der 1. FC Saarbrücken ist Tabellenfünfter und hat bereits die Hinrundenpartie gewonnen.

Bisherige Saison:

Überraschung – das ist wohl das treffende Wort für die bisherige Spielzeit des 1. FC Saarbrücken. Nach drei Spieltagen stand der Aufsteiger an der Tabellenspitze. Dort hielt sich das Team aus dem Saarland elf Spiele lang. Doch dem 2:0-Erfolg in Köln folgte ein Tief: In elf Partien gab es nur einen Sieg. Trotzdem haben die Saarländer weiter realistische Chancen auf den Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Bei noch zehn ausstehenden Begegnungen haben sie neun Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten Hansa Rostock.

Das Hinspiel:

Zuerst fehlt das Glück, dann kommt auch noch Pech dazu. So oder so ähnlich lässt sich die Hinrundenbegegnung aus Sicht der Viktoria beschreiben. Nach 24 Minuten gingen die Gäste aus dem kleinsten Bundesland Deutschlands in Führung. Eine Flanke von Nicklas Shipnoski brachte der damalige Viktoria-Verteidiger Marcel Gottschling im eigenen Tor unter. Kurz vor der Pause kam es noch schlimmer: Nach einem Handspiel außerhalb des Sechzehners sah Keeper Sebastian Mielitz die Rote Karte. In Überzahl erzielten die Blau-Schwarzen kurz nach Wiederbeginn das 2:0. Shipnoski brachte das Leder in der langen Ecke unter und ließ dem eingewechselten Yannick Bangsow im Kölner Kasten keine Chance.

Personelle Situation:

Ramon Castelluci und Bjarne Thoelke laborieren beide an einem Wadenbeinbruch. Timm Golley fällt weiter mit einer Patellasehnenreizung aus. Offensivspieler Shipnoski (Adduktorenbeschwerden) setzt weiter aus. Kianz Froese und Sebastian Bösel sind aufgrund muskulärer Probleme fraglich. Zudem muss Tobias Jänicke gelbgesperrt von der Tribüne aus zusehen.

Spieler im Fokus:

Mit drei Doppelpacks binnen sieben Tagen sorgte der 22-jährige Minos Gouras zuletzt für Schlagzeilen. Der Deutsch-Grieche kam im Sommer vom FC-Astoria Walldorf. Dort spielte er mit Viktoria-Verteidiger Luca Stellwagen zusammen in der Regionalliga Südwest. Den Großteil der Hinrunde verpasste Gouras wegen eines Schlüsselbeinbruchs. Sowohl auf dem Flügel als auch in der Sturmspitze hat er zuletzt gespielt. Er fällt vor allem durch hohes Tempo und gute Dribblings auf.

Trainer:

Coach beim FCS ist Lukas Kwasniok. Er übernahm die Mannschaft im Januar 2020 von Dirk Lottner. Damit war er letztlich der Coach, mit dem Saarbrücken den Aufstieg in die 3. Liga schaffte. Zuvor war er im Jugendbereich des KSC und als Cheftrainer und Sportdirektor vom FC Carl Zeiss Jena aktiv.

Das Stadion:

Der 1. FC Saarbrücken trägt seine Heimspiele im Ludwigsparkstadion aus – meistens zumindest. Denn die altehrwürdige Anlage befindet sich seit 2016 im Umbau. So musste der Verein in dieser Saison bereits in das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen und die Frankfurter PSD-Arena ausweichen. Die meisten Partien darf der FCS im Rahmen der Corona-Pandemie aber im unfertigen Ludwigspark spielen. Nach der Fertigstellung soll das Stadion etwa 16.000 Zuschauern einen Platz bieten.

Vereinshistorie:

1963 war der FCS eines der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga. Als Tabellenletzter stiegen die Saarländer allerdings nach einer Saison in den zweitklassigen Fußball ab. Zweimal wurden die Blau-Schwarzen noch Meister der 2. Bundesliga (1975/1976 und 1991/1992). Insgesamt noch dreimal gelang der Aufstieg in die Eliteliga des deutschen Fußballs. Mit dem Abstieg in die Oberliga Südwest 2007 verließ der 1. FC Saarbrücken zwischenzeitlich die Showbühne des Profi-Fußballs. In der vergangenen Saison erreichte der Klub das DFB-Pokal-Halbfinale. Als Meister der Regionalliga Südwest stieg Saarbrücken außerdem in die 3. Liga auf.

Partie in den Medien:

Anpfiff zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Viktoria Köln ist am Freitag um 19:00 Uhr im Ludwigsparkstadion. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 18:30 Uhr als bwin Topspiel der Woche live. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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