Viktoria Köln 1904
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Gegnercheck: Nachholspiel und Abstiegskampf

In der Hinrunde durfte sich die Viktoria in Magdeburg über einen Sieg freuen (Foto: Jakob Settgast/Viktoria Köln)

01.03.2021

Am Dienstag (Anpfiff 17.00 Uhr) spielt der 1. FC Magdeburg in Köln. Dann steht im Sportpark Höhenberg das Nachholspiel vom 22. Spieltag an. Bei der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt war in den vergangenen Wochen trotz Lockdown einiges los: Spielabsage, sechs Niederlagen in Serie und Trainerwechsel. Dennoch wird es für die Viktoria keine leichte Partie, denn es ist ein klassisches „Sechs-Punkte-Spiel“ im Abstiegskampf.

Bisheriger Saisonverlauf:

In die Spielzeit startete der Verein aus Sachsen-Anhalt mit vier sieglosen Partien, nach zehn Spieltagen hatten die Ostdeutschen bereits sechs verlorene Begegnungen auf dem Konto. Ein kurzzeitiger Aufwärtstrend war ab Ende November erkennbar: Ein Unentschieden gegen Hansa Rostock war der Start in eine Serie von fünf Partien ohne Niederlage. Doch diesen haben die Magdeburger nicht bestätigen können. Nach Siegen bei den direkten Konkurrenten aus Duisburg und Unterhaching starteten sie eine unrühmliche Serie von sechs Spielen ohne Punktgewinn und lediglich einem Treffer. Auch Neu-Trainer Christian Titz (drei Spiele, drei Niederlagen) schaffte bisher nicht die Wende, obwohl sein Team zuletzt in Wiesbaden trotz 0:1 einen ganz starken Auftritt zeigte.

Das Hinspiel:

Die Partie in der MDCC-Arena entschied die Viktoria vor 4.400 Zuschauern mit 2:0 für sich. Nach zwölf Spielminuten köpfte Maximilian Rossmann den Ball nach Freistoß von Kapitän Mike Wunderlich zum 1:0 ein. Fünf Zeigerumdrehungen später machte Lucas Cueto mit einem Schuss aus etwa zehn Metern ins lange Eck den Doppelschlag perfekt. Dabei blieb es. 

Personelle Situation:

Die Verletztenliste beim FCM leert sich allmählich. Baris Atik (Muskelfaserriss) und Andreas Müller (Gelbsperre) wären bei der regulären Ansetzung ausgefallen. Für das Nachholspiel stehen sie allerdings zur Verfügung. Bereits bei der letzten Partie in Wiesbaden standen sie in der Startelf.  Dies gilt voraussichtlich nicht für Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss), Dominik Ernst (Muskelfaserriss) und Maximilian Franzke (Muskelverletzung).

Spieler im Fokus:

Außenspieler Raphael Obermair ist einer der Dauerbrenner beim 1. FC Magdeburg. Der 24-Jährige stand bisher bei allen Saisonspielen in der Startelf und wurde lediglich zweimal ausgewechselt. Damit ist er der Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten für die Ostdeutschen. Im Hinspiel startete er als linker Verteidiger in der Viererkette, meist aber spielt er als offensiver Außenspieler. In der laufenden Saison kommt er auf vier Tore und drei Assists. Der gebürtige Bayer startete seine Karriere beim TSV Rosenheim. Über die Reserve des FC Bayern, den SK Sturm Graz und Carl Zeiss Jena zog es ihn im letzten Sommer zum 1. FC Magdeburg.

Der Trainer:

Trainer der Magdeburger ist Christian Titz. Er übernahm im vergangenen Monat die Dienste des zurückgetretenen Thomas Hoßmang. Allerdings verlor er die ersten drei Partien. Zuletzt arbeitete er in der Regionalliga bei Rot-Weiss Essen. Zuvor war er Trainer beim Hamburger SV, mit dem er in die 2. Bundesliga abstieg. In seinem Lebenslauf ist auch Viktoria Köln eingetragen. Denn von Juli bis Dezember 2009 war er in Personalunion Chef- und A-Jugendtrainer des SCB Viktoria Köln. Den Vorgängerverein des heutigen FC Viktoria Köln coachte er in der Mittelrheinliga, mit der U 19 nahm der 49-Jährige an der A-Jugend Bundesliga West teil.

Bisherige Spiele:

Drei Begegnungen zwischen der Viktoria und dem 1. FC Magdeburg gab es bislang. Beide Teams entschieden je ein Aufeinandertreffen mit 2:0 für sich. Die erste Begegnung überhaupt im Sportpark Höhenberg in der Vorsaison endete mit 1:1. 

Vereinshistorie:

Seine goldene Zeit hatte der 1965 gegründete Klub in den 1970er-Jahren. Dort gewannen die Magdeburger unter anderem drei DDR-Oberligameisterschaften. Der größte Vereinserfolg war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1974. Der FCM war der erste DDR-Klub, der diesen Pokal in den eigenen Händen hielt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands pendelte Magdeburg zwischen der dritten und vierten Liga. Zurück in den Profifußball kamen die Magdeburger mit dem Sprung in die 3. Liga in der Saison 2014/2015. 2018 gelang dann der Aufstieg in die 2. Bundesliga als Meister mit 85 Punkten, nachdem die Bau-Weißen diesen zuvor zweimal in Folge als Tabellenvierter nur knapp verpasst hatten. Das einjährige Intermezzo in Liga zwei endete mit Platz 17 und dem direkten Wiederabstieg in die Drittklassigkeit. 

Partie in den Medien:

Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Magdeburg ist am Dienstag um 17.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird ab 16:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Zudem werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (FacebookInstagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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