Viktoria Köln bleibt in diesem Jahr weiterhin ohne Heimsieg. Gegen den F.C. Hansa Rostock unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen mit 1:2. Marcel Risse erzielte in der 6. Minute die Führung für die Kölner. Björn Rother (13.) und Pascal Breier (72.) sorgten allerdings dafür, dass die favorisierten Gäste doch noch als Sieger vom Platz gingen.

Janßen musste die Mannschaft aufgrund von Gelbsperren und Verletzungen stark umbauen. Nachdem Albert Bunjaku, Michael Seaton und Timmy Thiele im Sturm nicht zur Verfügung standen, setzte er auf ein 4:3:3. Sebastian Mielitz hütete das Tor. In der Abwehr liefen Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz auf. Kai Klefisch, René Klingenburg und Jeremias Lorch spielten im Mittelfeld. Marcel Risse, Lucas Cueto und Kevin Holzweiler bildeten das Offensiv-Trio.

 

 

Für die Viktoria ging es ordentlich los. Ein Rückpass von Julian Riedel zu Hansa-Schlussmann Markus Kolke missglückte und Risse stand goldrichtig. Er brauchte den Ball in der sechsten Minute drei Meter vor dem Gehäuse freistehend nur noch über die Linie zu schieben – 1:0! In der 13. Minute fiel aber bereits der Ausgleich. Björn Rother brachte eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite per Direktabnahme im unteren rechten Eck des Kölner Gehäuses unter. Nach der Anfangsphase mit offenem Visier gingen beide Teams in der Folge kontrollierter zur Sache.

In der 23. Minute hatten die Höhenberger trotzdem Glück: John Verhoek kam überraschend am Fünftmeterraum an den Ball, doch er traf nur den linken Pfosten. Eine Viertelstunde später prüfte Risse Hansa-Keeper Kolke mit einem 28-Meter-Freistoß. Doch der Keeper der Gäste hielt den Rechtsschuss, der recht zentral auf das Tor ging, sicher. In der 44. Minute wurde es im Strafraum der Kölner noch einmal richtig brenzlig. Doch Innenverteidiger Rossmann klärte in höchster Not. Somit ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

In der zweiten Hälfte setzte Janßen zunächst weiter auf seine Startformation. In der 49. Minute hatten die Gäste dann die erste Möglichkeit nach der Pause. Bentley Baxter Bahn scheiterte allerdings aus zehn Metern mit seinem Rechtsschuss an Mielitz. 60 Sekunden später wurde es bei einem Freistoß aus 22 Metern durch die Nummer acht vom F.C. Hansa gefährlicher. Doch das Leder streifte knapp über das Viktoria-Gehäuse. Danach nahm die Anzahl der Torgelegenheiten erst einmal ab.

In der 72. Minute übersah Schiedsrichter Tobias Fritsch ein vermeintliches Foul an Lorch. Die Folge: Der eingewechselte Pascal Breier stand halbrechts vor dem Kölner Gehäuse sträflich frei und traf aus acht Metern an Mielitz vorbei zum 2:1 für Rostock. In der 78. Minute hatte Aaron Herzog eine Riesen-Möglichkeit, die Führung auszubauen. Doch Mielitz hielt den Rechtsschuss aus elf Metern glänzend. Die Viktoria drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich. Bis auf eine Chance von Schultz (90. + 2) blieb es aber ungefährlich.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Michael Schultz, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch (89. Sead Hajrović), René Klingenburg, Jeremias Lorch (75. Bernard Kyere) – Marcel Risse, Lucas Cueto, Kevin Holzweiler (82. Fabian Holthaus)

Tore: 1:0 Marcel Risse (6.), 1:1 Björn Rother (13.), 1:2 Pascal Breier (72.)

Gelbe Karten:

Viktoria Köln: Jeremias Lorch (10.), Lucas Cueto (32.)

F.C. Hansa Rostock: Nik Omladic (34.), Simon Rhein (80.), Pascal Breier (82.)

Zuschauer: –

Viktoria – das V steht für Vussball!

Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

Tickets & Fanartikel

#Viktorianer

Weitere Beiträge

Aktuelles

Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

Weiterlesen »
No more posts to show