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Besuch aus Krefeld: Uerdingen kommt zur Viktoria

Albert Bunjaku traf letzte Saison gegen den KFC Uerdingen (Foto: Peter Ciper/Viktoria Köln)

14.12.2020

Am Mittwochabend kommt es zum Flutlichtspiel zwischen Viktoria Köln und dem KFC Uerdingen 05 (Anpfiff 19.00 Uhr). Während die Höhenberger zuletzt beim SC Verl durch Pfosten-Pech nicht über ein 1:1-Remis hinauskamen, jubelte der Krefelder Fußball-Club nach vier sieglosen Partien über den 1:0-Erfolg gegen Türkgücü München. Doch den DFB-Pokalsieger von 1985 plagen auf und abseits des Rasens große Sorgen.

Nach zuletzt zwei Heimniederlagen in Folge sprach KFC-Trainer Stefan Krämer seiner Mannschaft nach dem Sieg gegen Türkgücü München ein Kompliment aus: „Wir haben uns in der Kabine eingeschlossen und gesagt, dass wir alles tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Wir wollten zeigen, dass wir eine richtig gute Gruppe sind, die – egal, was passiert – auf dem Platz das macht, wofür sie da ist.“ Der 53-Jährige sprach damit die Situation seines Vereins an, der vor Anpfiff um die Austragung des Heimspiels zittern musste. Denn der KFC Uerdingen hatte Mietschulden von fast einer Viertelmillion Euro bei seiner Spielstätte, der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf, angesammelt. Somit lenkte der Erfolg durch den Treffer von Heinz Mörschel nur für kurze Zeit ab, bereits Montag um spätestens 16.00 Uhr ist die Zahlung fällig, sonst könnte beim nächsten Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern dem Gastgeber der Einlass verweigert werden.

Während beim KFC somit das Treiben auf dem Platz etwas in den Hintergrund geriet, konzentrierte man sich bei der Viktoria am Samstag voll und ganz auf das Spielgeschehen: Am Ende musste sich das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zufrieden geben mit einem 1:1-Unentschieden beim SC Verl, der Mannschaft mit dem besten Punkteschnitt der Liga. Nachdem die Viktoria früh in Führung gegangen war (Lucas Cueto, 3. Minute) fiel der Ausgleich durch ein Eigentor (Patrick Koronkiewicz, 36. Minute). In der Folge verhinderte der Pfosten eine erneute Führung, doch nach dem Spiel haderte der Rekordcoach der 3. Liga vor allem mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Tobias Schultes. „Ich bin der Meinung, dass einige gelbe Karten heute viel zu schnell und viel zu leicht gezeigt wurden“, sagte Dotchev, der selbst in der Nachspielzeit verwarnt wurde.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Uerdingen und Köln in der 3. Liga fand am letzten Spieltag der vergangenen Saison statt – damals ging es für beide Klubs um nichts mehr. Mit einem 1:1-Remis trennte man sich nach 90 Minuten, die Führung von Assani Lukimya wurde von Joker Albert Bunjaku in der zweiten Hälfte ausgeglichen. Ein Testspiel in der Sommerpause endete leistungsgerecht 0:0. Somit werden die Anhänger der Viktoria hoffen, dass der KFC Uerdingen seiner Linie in dieser Saison treu bleibt: Der Pokalsieger von 1985 stellt mit nur zwölf Treffern nach 15 Spielen die harmloseste Offensive der Liga da.

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