Cheftrainer Pavel Dotchev hat mit Viktoria Köln ein 1:1 beim bärenstarken SC Verl erkämpft. Der Punkt war am Ende sogar etwas unglücklich, denn die Gäste aus Höhenberg hatten in der Schlussphase noch einmal gute Möglichkeiten, um vielleicht doch noch den Sieg davonzutragen. Zuvor hatten Lucas Cueto (3.) und Patrick Koronkiewicz (36.) per Eigentor für die beiden Treffer des Spiels gesorgt.

Dotchev setzte im Tor auf Sebastian Mielitz. In die Abwehr stellte er Simon Handle, Sead Hajrović, Bernard Kyere und Patrick Koronkiewicz auf. Die Sechserposition bekleideten Jeremias Lorch und Kai Klefisch. Offensiver ausgerichtet kamen im Mittelfeld Marcel Risse, René Klingenburg und Lucas Cueto zum Einsatz. Timmy Thiele agierte nominell als einzige Sturmspitze.

Die Kölner begannen stark und kamen in den ersten 90 Sekunden gleich zu zwei Eckbällen, die – durch Risse getreten – durchaus für Gefahr sorgten. Nach drei Minuten der nächste Ball vor das Tor der Gastgeber: Thiele verlängerte den Ball von der linken Seite mit dem Kopf auf Cueto, der zum 0:1 einschob. In der zwölften Minute versuchte es Lorch aus der Distanz und zwang SCV-Keeper Robin Brüseke zu einer Glanztat.

 

 

Die Gastgeber bekamen die Begegnung nach einer Viertelstunde langsam in den Griff, doch zunächst gelangen ihnen keine klaren Möglichkeiten. In der 16. Minute folgte ein ganz gefährlicher Konter der Viktoria. Thiele scheiterte allerdings aus zwölf Metern alleinstehend am Schlussmann aus Verl. Die Gäste hatten nach einer halben Stunde nur noch wenig Ballbesitz – eine ungewohnte Situation für die Viktoria.

In der 36. Minute dann der Ausgleich für Verl: Nach einem scharfen Ball von der rechten Seite traf Koronkiewicz unglücklich ins eigene Tor. Doch in der 41. Minute hätte schon wieder die Führung für die Viktoria fallen können: Cueto ließ seinen Gegenspieler aussteigen und zog aus zwölf Metern mit links ab: Pfosten. In der 42. Minute dann die nächste Riesenchance für die Kölner: Thiele traf aus spitzem Winkel ebenfalls den Pfosten.

In den zweiten 45 Minuten agierte Verl zu Beginn druckvoll. Allerdings waren die Gastgeber nicht in der Lage, Kapital daraus zu schlagen. Die Viktoria versuchte, mit Kontern dagegen zu halten. Doch auch die Höhenberger strahlten dabei keine große Torgefahr aus. In der 68. Minute gab es für Verl die große Chance zur Führung: Kasim Rabihic scheiterte aus sechs Metern am Fuß von Mielitz und am linken Pfosten.

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In der Schlussviertelstunde drehte die Viktoria noch einmal kräftig auf. So zwang der eingewechselte Luca Stellwagen Keeper Brüseke mit einem Schuss aus 14 Metern in der 78. Minute zu einer Glanztat. Und auch Michael Seaton hatte noch eine Möglichkeit, aber auch er konnte den SCV-Torhüter nicht überwinden. In der 90. Minute scheiterte Thiele am Schlussmann aus Verl – hier lag sogar ein Foulelfmeter in der Luft.

Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle (33. Luca Stellwagen), Sead Hajrović, Bernard Kyere, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, Kai Klefisch – Lucas Cueto (81. Moritz Fritz), René Klingenburg (69. Michael Seaton), Marcel Risse – Timmy Thiele

Tore: 0:1 Lucas Cueto (3.), 1:1 Patrick Koronkiewicz (36., Eigentor)

Gelbe Karten:

SC Verl: Julian Schwermann (6.), Kasim Rabihic (58.)

Viktoria Köln: Simon Handle (22.), Kai Klefisch (34.), Bernard Kyere (38.), Sead Hajrović (50.), Pavel Dotchev (90. + 1)

Zuschauer: –

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