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Gegnercheck: Viktoria empfängt den VfB Lübeck

Simon Handle bestreitet gegen VfB Lübeck sein 70. Spiel in der 3. Liga (Foto: Jakob Settgast/Viktoria Köln)

27.10.2020

Nach der herben Niederlage bei Hansa Rostock pocht das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev auf eine schnelle Wiedergutmachung. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Freitagabend: Mit dem VfB Lübeck kommt der Tabellenletzte der Liga in den Sportpark Höhenberg. Doch was auf dem Papier nach einer klaren Sache aussieht, hat Potenzial, ein richtiger Kampf zu werden.

Die letzte Saison:

Der VfB Lübeck lieferte sich in der vergangenen Spielzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Regionalliga Nord mit dem VfL Wolfsburg II, welches durch Corona ein jähes Ende fand. Die Mannschaft aus Schleswig-Holstein führte zur Zeit der Unterbrechung die Tabelle mit fünf Punkten an, hatte aber auch ein Spiel mehr. Schlussendlich wurde sie zum Meister der Liga erklärt und stieg direkt in die 3. Liga auf.

Der Saisonauftakt:

Der Aufsteiger musste zum Start der Saison jede Menge Lehrgeld zahlen: Von den ersten sieben Partien gewann das Team keine einzige, zuletzt verlor man zu Hause gegen den Halleschen FC nach 1:0-Pausenführung mit 2:3 in Überzahl. „Naiv“ nannte Trainer Rolf Martin Landerl im Anschluss das Agieren seiner Mannschaft auf dem Platz, doch lobte der Österreicher auch den Einsatz seiner Truppe. Generell verlor Lübeck bisher nur ein Drittligaspiel mit mehr als einem Tor Unterschied, was auf den starken Kampfgeist zurückzuführen ist.

Der Kader:

Zum Aufstieg machten vierzehn Spieler Platz für fünfzehn neue Mannschaftskollegen. Dabei ist auffällig, dass der Verein für Bewegungsspiele vor allem auf Erfahrung setzt. Mit Mirko Boland kam ein Mittelfeldspieler, der jahrelang im Trikot von Eintracht Braunschweig in der 1. und 2. Bundesliga aktiv war. Des Weiteren wurde Stürmer Soufian Benyamina verpflichtet, der bereits über 240 Drittligapartien bestritten hat. Dieser soll nun den Torgaranten der letzten Saison ersetzen: Ahmet Arslan, mit 16 Treffern in 25 Spielen Torschützenkönig der Regionalliga Nord, wurde an Holstein Kiel abgegeben.

Spieler im Fokus:

Mit 25 Jahren gehört Marvin Thiel bereits zu Lübeck wie das Holstentor. Der Mittelfeldspieler, der nicht nur in der Hansestadt geboren ist, sondern auch seit der U 19 dem Verein angehört, bestritt bereits 156 Spiele für die Grün-Weißen und steht auf Platz zwölf der Rekordspieler des VfB. Mit zwei Vorlagen in sieben Spielen ist er Top-Vorbereiter der Lübecker (zusammen mit Thorben Deters und Pascal Steinwender) und ein Punktegarant: Seine Assists gegen den 1. FC Saarbrücken und den MSV Duisburg bescherten dem VfB Lübeck bisher die einzigen zwei Punkte in der 3. Liga.

Der Trainer:

Als Spieler schnürte Coach Rolf Martin Landerl seine Schuhe für über ein Dutzend Vereine, doch als Trainer bleibt er seinem Klub treu: Seit 150 Spielen steht der Österreicher an der Seitenlinie des VfB, gewann mit den Grün-Weißen 2019 den Landespokal Schleswig-Holstein und stieg letzte Saison als Meister in die 3. Liga auf. Sollte der 45-Jährige noch elf weitere Spiele für die Lübecker absolvieren, würde er an Rekordtrainer Kurt „Jockel“ Krause vorbeiziehen.

Die Historie:

Der VfB Lübeck feiert seine Erfolge meist auf einer kleineren Bühne, was den Traditionsverein aus dem Jahre 1919 nicht weniger interessant macht: Ganze 15-mal gewann man den Landespokal Schleswig-Holstein, zudem führt man die ewige Tabelle in der Regionalliga Nord an. Auch in der 2. Bundesliga waren die Grün-Weißen zwischen 1995 und 1997 sowie von 2002 bis 2004 vertreten. In der 3. Liga spielen die Hansestädter zum ersten Mal.

Die bisherige Bilanz:

Das Spiel im Sportpark Höhenberg ist für beide Vereine das erste gegenseitige Aufeinandertreffen in einem Meisterschaftsspiel.

Die Partie in den Medien: 

Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem VfB Lübeck ist am Freitag um 19.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das bwin-Topspiel wird live (Vorberichte ab 18.30 Uhr) bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram, YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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