Die U 19 Mannschaft von Viktoria Köln wird ihre Heimspiele in der Saison 2020/2021 im Aggerstadion in Troisdorf austragen. Die Spielstätte, die zwanzig Kilometer vom Sportpark Höhenberg entfernt liegt, wurde bereits von der deutschen und argentinischen Nationalmannschaft sowie von einigen Bundesliga-Teams genutzt. Seit dem Umbau für die WM 2006, bei der die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste dort trainierte, verfügt das Aggerstadion über 5.000 Plätze (davon sind 2.000 überdacht).

Grund für den Umzug nach Troisdorf ist die Regelung der A-Junioren-Bundesliga West, welche besagt, dass jede Mannschaft Heimspiele auf einem Rasenplatz austragen muss. Da der Sportpark Höhenberg durch die Herrenmannschaft bereits voll ausgelastet ist, musste sich das Team von A-Junioren-Cheftrainer Marian Wilhelm auf die Suche nach einem neuen Austragungsort machen.

Yannik Hohmann, Organisatorischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Viktoria, freut sich über die Möglichkeit: „Wir sind froh, dass die Stadt Troisdorf uns das Aggerstadion für unsere Heimspiele zur Verfügung stellt. In der Sportstadt Köln gibt es wenige geeignete Sportstätten für die ganzjährige Austragung von Junioren-Bundesligaspielen. Umso dankbarer sind wir, die Stadt Troisdorf als Partner für die kommende Saison gefunden zu haben.“

Aufgrund der Corona-Pandemie bleibt neutralen Besuchern der Zugang ins Stadion verwehrt. Lediglich die Eltern von Viktorias U 19 Spielern sowie Offizielle des Heim- und Gastvereins haben die Möglichkeit, personalisierte Tickets für die Spiele zu erwerben. Das erste Spiel der A-Junioren-Bundesliga West wird am Sonntag, den 27. September um 11:00 Uhr gegen den VfL Bochum bestritten.

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Nach der langen Pause geht’s an den Tivoli

Ungewohnt lang war die 3. Liga-Pause in den vergangenen Wochen, doch nun findet sie ein Ende. Am Sonntag (16:30 Uhr) geht’s für Marian Wilhelm und seine Mannschaft an den Aachener Tivoli. Vor dem Re-Start in der Liga durften sowohl Viktoria als auch die Alemannia unter der Woche im Mittelrheinpokal ran. Beide Mannschaften trafen dabei auf einen Landesligisten: Viktoria gewann mit 2:0 beim SC Blau-Weiß 06 Köln, Aachen setzte sich bereits am Dienstagabend mit 5:0 gegen Grün-Weiß Brauweiler durch. Nun gilt der Fokus wieder der 3. Liga. Nach dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangieren die Schäl-Sick-Jungs auf Platz zwei. Auch Aachen ist gut in die Saison gestartet und hat lediglich vier Zähler weniger auf dem Konto. Die Mannschaft von Mersad Selimbegovic startete mit einem beeindruckenden 4:1 gegen den SC Verl in die Saison und knüpfte damit an die starke Rückrunde der vergangenen Spielzeit an. Anschließend holte die Alemannia einen Punkt in der Kölner Südstadt (1:1) und verlor daheim gegen Meppen (0:3). Darauf folgten ein 3:0-Sieg in Ingolstadt, ein Heim-Remis gegen Regensburg (2:2), eine knappe Niederlage in Würzburg (0:1) und zuletzt der Heimerfolg gegen Düsseldorf (1:0). Auf Viktoria-Seite gab es mit dem Heimspiel gegen Regensburg (2:5) und der Partie in Essen (0:1) zwei Begegnungen, in denen die Mannschaft nicht als Sieger vom Platz ging. Die starken Leistungen gegen Stuttgart (3:1), Münster (4:1), Rostock (4:0), in Meppen (3:1) und gegen Ingolstadt (3:0) hingegen unterstreichen die starke Frühform der Mannschaft. Auch beim Test in der Länderspielpause gegen den 1. FC Köln (2:2) überzeugten die insgesamt 23 eingesetzten Viktoria-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es die Aachener, die mit ihrem Sturmduo für Furore sorgten. Lars Gindorf (28 Treffer) und Mika Schroers (21) bildeten den mit Abstand gefährlichsten Doppelsturm der Liga. Während Schroers weiterhin im Aachen-Trikot für Gefahr sorgt, steht Lars Gindorf mittlerweile bei Hannover 96 unter Vertrag. Schroers kommt in der laufenden Saison bislang auf drei Treffer, ebenso wie sein Teamkollege Lukas Scepanik. Das gefährlichste Trio der Liga kommt aktuell aus Köln: David Otto (6 Tore), Niklas Castelle und Lucas Wolf (jeweils 4) stellten ihre Qualitäten zum Saisonstart unter Beweis, insbesondere in der Englischen Woche vor der langen Länderspielpause. Gerade für Castelle dürfte die Partie am Sonntag eine besondere werden: Bevor sich der Offensivspieler im Sommer für den Schritt nach Köln-Höhenberg entschied, spielte er anderthalb Jahre lang als Leihspieler des SSV Ulm für die Alemannia. In 47 Spielen traf er dabei fünfmal. Tickets für das Spiel am Sonntag sind weiterhin erhältlich. Alle Fans, die mit in die Kaiserstadt reisen wollen, finden die wichtigsten Infos wie gewohnt unter www.viktoria1904.de/auswaerts.

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