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Gegnercheck: Letztes Heimspiel gegen die Kickers

Albert Bunjaku erzielte in der Hinrunde ein Tor gegen Würzburg (Foto: Viktoria Köln)

30.06.2020

Am Mittwoch steht für Viktoria Köln das letzte Heimspiel in dieser Saison an. Nachdem die Höhenberger den Klassenerhalt sichern konnten, bekommen sie es nun mit den Würzburger Kickers zu tun. Für die Franken geht es zwei Spieltage vor Saisonende um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Diesen könnten die Kickers mit etwas Glück bereits im Sportpark Höhenberg perfekt machen.  

Die aktuelle Lage:

Die Viktoria liegt nach der 0:3-Auswärtsniederlage in Kaiserslautern mit 47 Punkten im Tabellenmittelfeld der 3. Liga und hat das Saisonziel „Klassenerhalt“ erreicht. Während sich die Offensive der Höhenberger mit 59 Toren als treffsicher erweist, zeigte sich die Defensive auch bei den Roten Teufeln nicht konstant genug. Mit 69 Gegentoren hat die Viktoria nach Schlusslicht Jena die meisten Tore in der Liga kassiert. Die Würzburger Kickers haben seit dem Re-Start der 3. Liga bereits sieben Siege geholt. Dem stehen ein Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Nach dem 3:1-Sieg gegen den F.C. Hansa Rostock ist die Mannschaft von Trainer Michael Schiele dem Aufstieg ganz nah. Wenn die Kickers am Mittwochabend bei Viktoria Köln gewinnen und die Verfolger aus Braunschweig und Ingolstadt zeitgleich patzen, wäre der Aufstieg perfekt.  

Das Hinspiel:

Das Hinspiel und gleichzeitig erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften endete mit einer Auswärtsniederlage für die Viktoria. In der FLYERALARM Arena in Würzburg musste sich das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev trotz einer 1:0-Führung am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Nachdem es torlos in die Halbzeitpause ging, schnappten sich die Höhenberger durch einen Blitz-Treffer die Führung. Albert Bunjaku schob einen Querpass von Simon Handle nach 40 Sekunden der zweiten Hälfte zum 1:0 ein. Würzburg hatte aber die richtige Antwort parat und egalisierte wenig später durch Patrick Sontheimer (52.). Daraufhin machten die Kickers munter weiter, Viktoria-Keeper Sebastian Patzler vereitelte allerdings mehre Möglichkeiten der Würzburger. Doch gegen Sebastian Schuppan (64.) und Luca Pfeiffer (75.) war der Schlussmann der Viktoria machtlos, sodass es schließlich 3:1 für die Franken hieß.  

Die personelle Situation:

Die Kickers aus Würzburg sind mit 25 Spielern ordentlich aufgestellt. Vor der laufenden Saison hat sich das Team mit 18 Akteuren verstärkt. 16 Spieler verließen den Verein. Dass zum Saisonanfang noch nicht alles rund lief, hatte neben dem großen Umbruch in der Mannschaft auch mit den Verletzungen vom Angreifer-Duo Dominic Baumann und Maximilian Breunig zu tun. Beide fehlten in der Vorrunde wochenlang. Im Winter verstärkten sich die Rothosen punktuell mit Innenverteidiger Jonas David (Hamburger SV), Mittelfeldspieler Niklas Hoffmann (FC St. Pauli II) und Mittelstürmer Saliou Sané (Karlsruher SC). Dass Schiele mit den Neuzugängen nun deutlich mehr Optionen hat, kommt der Mannschaft gerade durch die Vielzahl englischer Wochen zugute. Voraussichtlich können die Würzburger Kickers am Mittwoch aus dem Vollen schöpfen. Der Verein hat aktuell keine verletzten oder gesperrten Spieler. Auf Seiten der Kölner fehlt neben André Weis (Muskelfaserriss, ist aber schon wieder im Training) auch Moritz Fritz (Meniskusanriss) und eventuell Kevin Holzweiler (Leistenbeschwerden).  

Spieler im Fokus – Fabio Kaufmann:

Fabio Kaufmann ist seit der Winterpause ein belebendes Element bei den Kickers. 18 seiner 27 Scorerpunkte hat der Deutsch-Italiener seit dem Jahreswechsel gemacht. Der 27-Jährige erzielte in der laufenden Saison bereits 13 Treffer und ist damit hinter Luca Pfeiffer (14 Tore) der torgefährlichste Spieler bei den Würzburgern. In der 2. Bundesliga hat der Rechtsfuß bereits für den VfR Aalen und den FC Erzgebirge Aue gespielt. Nachdem der Baden-Württemberger ein halbes Jahr vereinslos war, holte ihn Michael Schiele an den Dallenberg. Dort genießt der Offensivspieler das Vertrauen seines Trainers und stand bereits in 35 Spielen auf dem Platz. Nur eine Gelbsperre am vorletzten Spieltag konnte ihn aus der Startelf drängen.  

Der Trainer:

Die Spielführer und Trainer aller Drittligisten haben zusammen mit den Fans abgestimmt. Bei der Wahl zum Drittliga-Coach des Jahres landete Michael Schiele auf dem zweiten Platz. Der 42-Jährige, der auch schon als Co-Trainer für den VfR Aalen und Greuther Führth agierte, hat die Würzburger in dieser Spielzeit in Richtung Aufstieg geführt. Da verwundert es, dass der auslaufende Vertrag des gebürtigen Heidenheimers noch nicht verlängert wurde. Die Fans hatten sich bereits vor der Corona-Pause für Schiele eingesetzt und fordern eine Vertragsverlängerung mit dem Cheftrainer. Der Verein und Felix Magath schweigen zu dem Thema bisher.  

Die Partie in den Medien:

Anpfiff der Partie am Mittwoch im Sportpark Höhenberg ist um 19:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Wer kein Abonnement der Online-Plattform hat, ist bei Radio Viktoria live dabei. Über die Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Fans der Viktoria ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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