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3. Liga: DFB beschließt Änderungen

Foto: DFB

04.04.2020

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat aufgrund der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf den Spielbetrieb Änderungen in der DFB-Spielordnung vorgenommen. Unter anderem wurde für die 3. Liga der Weg für eine zeitliche Verschiebung der aktuellen und kommenden Saison geebnet. Außerdem gibt es für eine bestimmte Zeit eine Änderung bei der Vorgehensweise im Fall von Insolvenzen. Die beschlossenen Änderungen sind bis zum 30. Juni 2021 gültig. Ab der Spielzeit 2021/2022 sollen wieder die vorherigen Bestimmungen gelten.

Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, wurde für die kommenden 15 Monate außer Kraft gesetzt. „Das bedeutet, die laufende Saison kann, sofern nötig und kein Abbruch gewollt ist, in allen Spielklassen über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden und das Spieljahr 2020/2021 zu einem späteren Zeitpunkt beginnen oder notfalls sogar ganz oder teilweise entfallen“, so Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident. Das habe auch Auswirkungen auf Spielberechtigungen, Wechselperioden sowie Spieler-Verträge.

Ein weiterer Kernpunkt des Maßnahmenpakets betrifft die Handhabung von Insolvenzfällen. Bislang galt in der 3. Liga: Wenn ein Verein einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, bekam er neun Punkte in der betreffenden Saison abgezogen. Diese Bestimmung ist für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021 gelockert worden. Bei der Stellung eines Insolvenzantrags während der laufenden Saison wird kein Punktabzug verhängt. Tritt der Fall in der kommenden Spielzeit ein, werden dem jeweiligen Drittliga-Klub drei Punkte abgezogen, teilte der Verband am Freitag mit.

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