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Viktoria belohnt sich gegen Wuppertal nicht

Foto: © Peter Ciper

Viele lange Gesichter und leere Blicke auf dem Höhenberger Rasen. Die Enttäuschung war groß nach dem torlosen Remis der Viktoria gegen den Wuppertaler SV. Trotz guter Leistung, viel Spielanteilen und guten Chancen kamen die Viktorianer nicht über ein 0:0 hinaus. Und mussten sich mit einem Punkt begnügen.

Gegen den Tabellenneunten gaben die Viktorianer früh den Ton an und setzten das Wuppertaler Tor unter Druck. Besonders in der ersten Hälfte fand das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste statt. Mit großem Einsatz versuchten die Viktorianer, die Abwehr des WSV zu knacken und sich mit einem Tor zu belohnen, jedoch gelang es ihnen nicht. Holzweiler nagelte den Ball nach tollem Tanz aus 20 Metern an den rechten Pfosten (13.) und Wunderlich scheiterte Sekunden später an einer Glanztat von Keeper Lübcke (15.) Bei den beiden besten Chancen des ersten Durchgangs fehlte nicht viel zur verdienten Führung. 

Auch in der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: Die Viktoria drückte auf den gegnerischen Strafraum, drang aber zu selten in ihn hinein. Auf echte Torchancen mussten die 1506 Zuschauer im Höhenberger Sportpark daher etwas warten. Erst nachdem der WSV offensiv aktiver geworden und durch Pagano zu einer ersten gefährlicheren Annäherung gekommen war (68.), kam die Viktoria wieder zu Großchancen. Dabei stand Wuppertals Keeper Lübcke aber im Weg. Erst rettete er gegen Kreyer aus fünf Metern mit einem sensationellen Reflex (69.), dann wehrte er Derflingers gefühlvollen Freistoß mit einer Flugeinlage ab (78.). 

So blieb es am Ende bei einem torlosen 0:0 und einem Zähler für die Viktorianer. Zwar war gegen den WSV deutlich mehr drin, jedoch kann jeder Punkt am Ende entscheidend sein. Für die Viktorianer geht es schon am Dienstag weiter: Im Bitburger-Pokal treffen sie im Viertelfinale auf Fortuna Köln. Mit einem Sieg konnte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner zwar nicht auf das Derby einstimmen, die Einstellung gegen Wuppertal hat aber gezeigt, dass das Team hochmotiviert ist.

Viktoria – Das V steht für Vussball!

 

Viktoria Köln

Patzler – Koronkiewicz (64. Kreyer), Reiche, Willers, Lang – Wimmer (64. Derflinger), Saghiri – Holzweiler, Wunderlich, Handle – Musculus (77. Popovits) 

Wuppertaler SV

Lübcke – Pagano, Malura, Windmüller, Britscho – Manno, Kühnel, Grebe (65.Meurer), Hagemann –Saric (80. Kenan Dünnwald), Topal (90. Osenberg)

Zuschauer: 1506

Tore: -

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