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Hitziges Spiel in Verl – Viktoria nimmt drei Punkte mit

Foto: © Peter Ciper

Es war ein kalter Freitagabend in Ostwestfalen, aber ein unfassbar hitziges Spiel auf dem Rasen in Verl. An dessen Ende nahm die Viktoria mit einem 3:2-Sieg aber drei Punkte mit heim. Wunderlich machte bei seinem Startelf-Comeback zwei Tore, bevor Derflinger nach dem Seitenwechsel den dritten Treffer der Viktoria markierte. Verls erneutes Aufbäumen kam in der Nachspielzeit zu spät. 

Unsere Viktoria kam gegen den SC Verl direkt gut in das Spiel und hatte sofort gute Aktionen. Schon nach elf Minuten wurde eine davon zur Führung genutzt, als Wunderlich ein Abpraller vor die Füße fiel und er sehenswert aus 25 Metern per Schlenzer die rechte Torseite fand (11.). Mit der Führung im Rücken erhöhte die Viktoria weiter den Druck und wurde dafür belohnt: Wunderlich wurde im Strafraum gefoult, bekam den Elfmeter und führte auch selber aus. Oben links schlug das Leder zum 2:0 ein (24.)

Aber auch die Hausherren nahmen ordentlich am Duell teil und spielten guten Fußball. Das führte fast im Gegenzug zum Anschlusstreffer, als Schröder einen Handelfmeter rechts halbhoch versenkte. Patzler im Kasten war zwar noch dran, konnte den Schuss aber nicht abwehren. (27.) So ging eine unterm Strich offene und gute Partie beim Stand von 2:1 in die Pause. 

Derflinger legt direkt nach

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Viktoria spielerisch dort an, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatte. Zudem traf sie auch erneut: Wunderlich schickte Kreyer mit einem starken Heber in den Sechzehner, wo unser Stürmer allerdings am Keeper scheiterte. Aus ganz spitzem Winkel versuchte er erneut sein Glück, bediente dadurch aber Derflinger, der trocken zur Vorentscheidung einnetzte (53.).

Nun verlagerten sich die zuvor sportlichen Duelle aber in den nicht-sportlichen und sogar unsportlichen Bereich. Nach einem von vielen Fouls kam es schließlich zu einer Rudelbildung in der Verl-Hälfte, an dessen Ende unser Kapitän mit einer Roten Karte den Gang in die Kabine antreten musste. Er hatte sich zu einem Kopfstoß gegen Acquistapace hinreißen lassen (60.).

Viktoria ein Mann weniger

In Unterzahl verlagerte sich das Spielgeschehen immer weiter in die Hälfte der Viktoria. Angriffswelle nach Angriffswelle rollte auf den Gäste-Kasten, wurde aber beherzt abgewehrt. Mit vereinten Kräften hielten die Viktorianer die Ostwestfalen vom Tor weg. Aber mit starken Kombinationen durchbrach Verl dennoch manchmal die Abwehrreihe der Höhenberger. Dann war an Patzler allerdings Endstation: So rettete unser Schlussmann gegen Langemann aus kurzer Distanz und wehrte auch den nächsten Versuch Sekunden später glänzend ab. (70.). 

Erst in der fünfminütigen Nachspielzeit wurde Patzler erneut überwunden. Müller fasste sich ein Herz und nagelte den Ball aus 22 Metern unhaltbar oben rechts in den Winkel (90.+3). Das Traumtor kam glücklicherweise zu spät, da kurz danach endlich abgepfiffen wurde und die drei Punkte somit auf das Konto der Viktoria wanderten. Die Viktoria geht mit großem Rückenwind in das nächste Heimspiel gegen den SV Straelen. 

Vik! Vik! Viktoria!

 

SC Verl

Klante – Ekalle (ab 74. Sewing), Schröder (ab 79. Maier), Acquistapace, Mikic – Kurzen, Müller, Schallenberg, Langemann – Liehr (ab 65. Brosowiski), Haeder

Viktoria Köln

Patzler – Koronkiewicz, Maier, Willers, Lang – Saghiri, Wimmer (ab 59. Backszat) – Holzweiler, Wunderlich, Derflinger (ab 81. Baumgärtel) – Kreyer (ab 88. Bunjaku)

Zuschauer: 823

Tore: 

0:1 Mike Wunderlich (11.)

0:2 Mike Wunderlich (24. FE)

1:2 Jannik Schröder (27. HE)

1:3 Christian Derflinger (53.)

2:3 Bastian Müller (90.+3)

 

 

Spielbericht von Lukas Elkemann

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