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Sieg bei RWO – Wichtige drei Punkte erkämpft

Foto: © Klaus Lelgemann

26.08.2018

Nach dem intensiven Duell im DFB-Pokal mit RB Leipzig stand für die Viktoria am Samstag erneut ein hartes Spiel auf dem Programm. Bei Rot-Weiß Oberhausen ging die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner nach großem Einsatz als Sieger vom Platz. Erst stellte Koronkiewicz nach der Torvorlage gegen Leipzig unter Beweis, dass er auch selbst einnetzen kann, dann erhöhte Popovits in der Nachspielzeit auf 2:0.

Auf Seiten unserer Viktoria begann das Spiel offensiv verhalten. Vielmehr wollten die Gäste aus einer kontrollierten Defensive heraus das Spiel gestalten. Oberhausen hingegen eröffnete direkt mit viel Offensivdrang. Ben Balla scheiterte in der Anfangsphase gleich doppelt aus aussichtsreicher Position an einem gut reagierenden Patzler (7. und 14.). Auch Oubeyapwa fand bei seinem Versuch aus 22 Metern im Viktoria-Keeper seinen Meister. Bei der folgenden Drangphase der Hausherren segelte das Leder später zweimal knapp vorbei. Es sollte einen Vorgeschmack auf den Rest der Partie geben: Entweder stand Patzler im Weg, oder das Tor war zu klein. 

Viktoria eiskalt zur Führung

Die Viktoria war da deutlich effektiver: Beim ersten echten Angriff der Gäste klingelte es sofort. Neuzugang Baumgärtel flankte butterweich von links auf Koronkiewicz, der sich gut vom Gegenspieler löste, hochstieg und gegen die Laufrichtung des Keepers unten links einnickte (23.). Mit dem 1:0 im Rücken nahmen die Viktorianer das Spiel immer mehr in die Hand und brachte die Führung in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel machte Oberhausen dort weiter, wo die Mannschaft von Mike Terranova aufgehört hatte. Mit viel Druck spielten sie nach vorne, brachten das Leder aber nicht unter, weil unsere Viktoria mit viel Herz verteidigte und notfalls mit dem Fußballgott im Reinen war. Jordan stieg bei einem Eckball am höchsten, köpfte allerdings aus fünf Metern haarscharf links vorbei (55.). Die Viktoria stand defensiv und lauerte auf Kontermöglichkeiten. Kreyer setzte sich wenig später dabei schön durch, wurde jedoch in letzter Sekunde abgeblockt. Auch Backszats Nachschuss wurde kurz vor der Linie geklärt (56.)

Hochspannende Schlussphase mit erfolgreichem Ausgang

Als es in die Schlussphase ging, erhöhte Oberhausen den Druck weiter, das Viktoria-Tor blieb allerdings weiterhin wie vernagelt, weil entweder die Viktoria mit großem Einsatz verteidigte, oder am Ende die Genauigkeit fehlte: Odenthal nahm eine Flanke in halblinker Position direkt und schickte sie auf den Kasten, wo Steinmetz knapp verpasste. (68.). Auch März fand freistehend per Kopf aus fünf Metern nicht den Weg ins Netz. (77.).

In der Nachspielzeit, als die Viktorianer mit vereinten Kräften das letzte Aufbäumen der Gastgeber abgewehrt hatte, gab sich endlich wieder ein Raum zum Kontern. Der eingewechselte Holzweiler setzte sich auf der rechten Seite stark gegen zwei Gegenspieler durch und hatte dann das Auge für den mitgelaufenen Popovits. Trocken netzte unser Neuzugang zum 2:0-Siegtreffer ein (90.+4). Ein souveräner Erfolg war es in Oberhausen nicht, jeder einzelne Punkt wurde hart erkämpft, aber am Ende bringen auch solche Erfolge drei Punkte.

Vik! Vik! Viktoria!

 

Tore:

0:1 Patrick Koronkiewicz (23.)

0:2 Dimitrios Popovits (90.+4)

 

Zuschauer: 2114

 

Rot-Weiß Oberhausen: 

Udegbe - Eggersglüß, Jordan (66. Kurt), Nakowitsch, Hermes – März (59. Steinmetz) , Schumacher, Odenthal (84. Özkara), Ben Balla – Oubeyapwa, Bauder

Viktoria Köln: 

Patzler – Lang (46. Holzweiler), Reiche, Willers, Baumgärtel – Saghiri, Lohmar (77. Maier) - Koronkiewicz, Backszat, Golley – Kreyer (62. Popovits)


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