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U19 ist Pokalsieger! Erfolg im Elfmeterschießen gegen Bayer Leverkusen

10.05.2018

Der Mittelrheinpokal tritt den Weg nach Höhenberg an. In einem packenden Endspiel setzte sich unsere U19 gegen den Nachwuchs von Bayer Leverkusen durch. Erst im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung zugunsten der Viktorianer. Damit ist die U19 in der kommenden Saison für den DFB-Pokal qualifiziert.

Gleich von Beginn an zeigte unser Team, dass sie sich auf dem Platz im Schatten der BayArena nicht verstecken wollte. Im Duell mit der höherklassigen Truppe von Bayer Leverkusen rechnete sich die Mannschaft von Coach Lukas Beruda sofort Chancen aus, als Dario De Vita aus 20 Metern knapp verzog. (4.) Die Werkself, die ihre Saison auf dem sechsten Platz der Bundesliga beendet hatte, bot Zugriffspunkte an.

Toller Auftritt unserer Viktoria

Mit einer starken Defensive hielten unsere Viktorianer den besser werdenden Angriffen der Hausherren stand und lauerten auf Konter. Am beherzten Abwehrverhalten bissen sich die Leverkusener die Zähne aus. Kein Ball wurde verloren gegeben, jeder Zweikampf wurde angenommen. Mit vollem Einsatz warf sich die Viktoria dem Favoriten entgegen. Und wenn das Verteidigungs-Bollwerk einmal geknackt war, hatten die Viktorianer noch immer ein Ass im Ärmel: Keeper Ben Alexander Voll. Durch viele Glanztaten hielt er seine Weste sauber und rettete die ‚Null‘. Gegen Bukusu (24.) und Tokac (29.) packte er im ersten Durchgang zweimal stark zu. Auch beim Fernschuss von Stanilewicz sahen viele den Ball schon im Netz, doch die Kugel prallte an die Querlatte (28.). So ging es mit einem torlosen Zwischenstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zahlte sich der Einsatzwille unserer Viktorianer aus. Gemeinsam wehrten sie Attacke um Attacke souverän ab. Leverkusen fand kaum mehr den Weg in den Strafraum unserer U19, weil meist schon deutlich früher Endstation war. Dann ging es schnell in die andere Richtung: Energisch setzten die Viktorianer bei jedem Konter nach und gaben die Kugel nicht kampflos her.

Viktoria geht in Führung!

Für diesen Willen wurde die Mannschaft von Coach Lukas Beruda schließlich belohnt. Kapitän Klefisch flankte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld gefühlvoll in den Strafraum, wo Harneid seinem Gegenspieler enteilte und am Elfmeterpunkt frei zum Kopfball kam. Ungestört nickte er zur Führung ein und drehte zum Jubel ab. (70.) „Es hat einen Riesenspaß gemacht, die Jungs zu sehen. Sie haben alles reingeworfen, aber sie haben auch fußballerisch überzeugt“, lobte Lukas Beruda sein Team später.

Leverkusen kommt zurück

Der Favorit ließ sich aber natürlich nicht so leicht abschütteln und erhöhte wieder den Druck, bis Stappmann das Leder per Kopf im Kasten unterbrachte. In Rücksprache mit seinem Assistenten gab Referee Tarik Damar den Treffer allerdings nicht. (78.) Die Erleichterung über diese Entscheidung währte aber nur wenige Minuten, denn wenig später vollendete Bukusu eine Freistoßflanke mit der Stirn zum 1:1. (85.). Leverkusen warf in der Schlussphase nochmal alles nach vorne, fiel aber wieder der starken Verteidigung zum Opfer. Am Ende wartete dann auch erneut Schlussmann Voll: Als Yalcin am linken Eck des Fünfers auftauchte, warf sich der Viktoria-Keeper in den Schuss und rettete das 1:1 in die Verlängerung.

„Ich bin total stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben bis zum Schluss gefightet, obwohl sie eigentlich schon ab der 70. Minute platt waren“, lobte Trainer Beruda sein Team nach dem Spiel. „Sie haben gezeigt, wie viel Mentalität in jedem einzelnen Spieler steckt und haben sich voll reingehangen.“ Mit Kämpferherz und großem Willen ging das Spiel schließlich in die Verlängerung, wo die Viktoria auch die offensive Spielkontrolle übernahm. Allerdings wurden die zielstrebigen und schnellen Konter nach Ballgewinn leider nicht im gegnerischen Netz untergebracht. Auch ein Foulelfmeter in der Nachspielzeit der Verlängerung fand nicht den Weg ins Ziel. (120.+1)

Die Duelle vom Punkt

So musste es also „Mann-gegen-Mann“ entschieden werden. Im Elfmeterschießen krönte Keeper Ben Alexander Voll seine grandiose Leistung mit der entscheidenden Rettungstat: Nachdem alle fünf Viktorianer ihre Versuche versenkt hatten, sah sich Voll im letzten Duell Leverkusens Kapitän Akkaynak gegenüber, tauchte links ab und hielt das Leder auf. Natürlich kannte der Jubel danach keine Grenzen mehr. Auf dem Platz bei den Spielern und auf den Rängen bei den mitgereisten Anhängern war die Freude riesig!

Mit dem Pokalsieg hat sich das Team nicht nur Medaillen und Trophäe gesichert, sondern auch noch das Startrecht für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals erspielt. Erstmals ist eine U19-Mannschaft unserer Viktoria dort dabei. Auch das freute Lukas Beruda nach dem Abpfiff sehr: „Wir haben heute Geschichte geschrieben.“

Vik! Vik! Viktoria!



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