Viktoria Köln 1904

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Deutliches 4:1 bei Wegberg-Beeck

Foto: © Peter Ciper

21.04.2018

Mit einem souveränen 4:1-Auswärtssieg hat unsere Viktoria beim FC Wegberg-Beeck drei Punkte eingesammelt und ist nach zuletzt drei Remis in Serie wieder in der Erfolgsspur gelandet. Doch bei sommerlichen Bedingungen war der Beginn leider nicht nach dem Geschmack der Gäste. 

Bei strahlender Sonne und dementsprechend hohen Temperaturen fanden die Hausherren besser in das Spiel. Artistisch nahm Post einen Ball am Elfmeterpunkt an, drehte sich und schlug die Kugel per Fallrückzieher auf den Kasten. Patzler fing den im hohen Bogen fliegenden Versuch aber sicher. (7.) Gegen unsere Viktoria standen die Gastgeber sehr tief und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Aus einer kompakten Defensive heraus wollte Wegberg zum Erfolg kommen. Und das schafften sie:

Unsere Viktoria biss sich die Zähne aus, nur um dann klassisch ausgekontert zu werden. Nach einem Angriff über den rechten Flügel stand Post halblinks im Strafraum völlig frei und durfte die flache Hereingabe sicher verwerten. Beim Abschluss in die rechte, untere Ecke hatte Patzler keine Abwehrchance. (12.) 

Durch das Gegentor, was in dieser Phase auch verdient war, wurde die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen aber nicht verunsichert, sondern besserte sich in allen Belangen. Das brachte wenig später den Erfolg. Energisch drang die Viktoria in den Strafraum ein und schlug die Kugel in Person von Golley auf den Kasten. Irgendwie fand das Leder den Weg durch das Gewühl und kullerte schließlich rechts unten in das Netz. (18.)

Viktoria war überlegen

Der kleine Fehlstart wurde schnell vergessen gemacht. Mit dem Schwung des Ausgleichs hatte die Viktoria das Spiel nun im Griff und belohnte sich wenig später mit dem zweiten Treffer: Golley nahm eine Flanke von der rechten Seite vor dem Tor souverän an und vollendete mit einem Seitfallzieher zur Kölner Führung. (30.)

Weiter drückten die Gäste auf den Kasten der Hausherren. Nottbeck schickte Backszat steil in den Strafraum. Mit der Fußspitze kam vor dem Schlussmann an den Ball und spitzelte die Kugel toll über den Wegberg-Keeper. Leider sprang sie knapp links am Kasten vorbei. (41.) Wenige Minuten danach zappelte der Ball aber endlich wieder im Netz der Gastgeber:

Stark setzte sich Holzweiler auf der rechten Seite durch und hatte dann flach das Auge für den zentral ungedeckten Wunderlich. Unser Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und traf mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern. (43.)

So ging es mit einem verdienten 3:1 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel hatte unsere Viktoria das Spiel unter Kontrolle und kam zu großen Chancen: Golley bediente Kreyer, doch der Sturmpartner scheiterte im direkten Duell am herauslaufenden Keeper. (56.) Auch Handle fand mit seinem Fernschuss wenig später in Torhüter Kraus seinen Meister. (62.)

Von Wegberg-Beeck kam nichts mehr. Dafür waren die Viktorianer so gefährlich wie in den vergangenen Wochen kaum. Holzweiler konnte sein tolles Solo durch die Zentrale leider nicht mit einem Treffer krönen, da der Schlussmann Kraus die Kugel mit seinen Fingerspitzen noch über die Latte lenken konnte. (74.) 

Wenige Minuten später war Kraus aber machtlos. Seine Vorderleute verschätzten sich bei einer Hereingabe von Lang, sodass Kreyer am zweiten Pfosten freistand und zum 4:1 verwerten konnte. (76.) Trotz vieler weiterer Chancen blieb es schließlich beim hohen Sieg unserer Viktoria. Damit sind unsere Jungs nun schon seit 23 Spielen ungeschlagen und gehen damit wieder mit Rückenwind in die letzten Duelle der Saison. In der Regionalliga West wird es bis zum letzten Tag spannend bleiben.

Vik! Vik! Viktoria!

Tore:

1:0 Norman Post (12.)

1:1 Timm Golley (18.)

1:2 Timm Golley (30.)

1:3 Mike Wunderlich (43.)

1:4 Sven Kreyer (76.)

Zuschauer: 358

FC Wegberg-Beeck

Kraus – Passage, Fäuster, Hunold, Müller (57. Yilmaz) – Lambertz, Czichi, Küppers, Drevina (74. Leersmacher), Post – Dagistan (85. Jankowski)

FC Viktoria Köln

Patzler – Handle, Lanius, Willers, Lang – Backszat (46. Saghiri), Nottbeck – Holzweiler Wunderlich (68. Brasnic), Golley – Kreyer (81. Rüzgar)


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