Viktoria Köln 1904

bwin

Das große Ziel vor Augen!

24.05.2017


Seit fünf Jahren spielt unsere Viktoria nun schon in der Regionalliga. Diese Saison ist es endlich soweit und das große Ziel, der Aufstieg in Liga 3, könnte endlich realisiert werden. Das möchte in erster Linie ein Verein verhindern, nämlich der FC Carl Zeiss Jena, der seinerseits in der Regionalliga Nordost souverän die Meisterschaft geholt hat und uns nun in zwei spannenden Relegationsduellen gegenübersteht.
Wir haben uns den Traditionsverein, der besonders in der Vergangenheit große Erfolge feiern konnte, mal genauer angeschaut und beleuchten ihn für euch im Porträt:

Vereinsname: Fußballclub Carl Zeiss Jena e. V.

Gründungsdatum
: 13. Mai 1903 / 20. Januar 1966

Vereinsfarben: Blau-gelb-weiß

Trainer: Mark Zimmermann (43 Jahre, Trainer seit 01.07.2016)

Mitglieder: 4300

Größte Erfolge: Ehemaliger DDR-Meister: 1962/63, 1967/68, 1969/70, ), Halbfinalist DFB-Pokal (2007/2008), Vielfacher Thüringenpokalsieger (zuletzt 2016), Finalist Europapokal der Pokalsieger (1980/1981)

Erfolgreichste Torschützen in der Regionalliga Nordost 2016/2017: Timmy Thiele (14), Manfred Starke (11), Bedi Buval (10)

Stadion: Ernst-Abbe-Sportfeld. Kapazität: 13.000 Zuschauer

Der Trainer
Der FC Carl Zeiss Jena ist für den 43-jährige Mark Zimmermann eine Herzensangelegenheit, ist er doch schließlich schon ewig beim Verein. Dennoch steht er, wie unser Coach Marco Antwerpen auch, erst seit dieser Saison fest als Cheftrainer an der Seitenlinie. In seiner aktiven Zeit als Spieler wechselte im Alter von 14 Jahren an die Saale und spielte dort auch viele Jahre seines Profigeschäfts. In 224 Spielen erzielte er für den FCC 74 Tore, bevor er zur Saison 2008/2009 als Co-Trainer in das Trainerteam der 1. Mannschaft aufrückte. Bis zur aktuellen Saison besetzte er neben dem Amt des Co-Trainers auch den Trainerposten der A-Jugend, bevor er ab dem 01. Juli 2016 die Nachfolge von Volkan Uluc als Cheftrainer antrat.

Die Mannschaft
Im Tor begegnet unserer Viktoria mit Raphael Koczor ein alter Bekannter. Der etatmäßige Stammkeeper stand vor seiner Zeit beim FCC an der Schäl Sick unter Vertrag und absolvierte in der Saison 2013/2014 16 Spiele in der Regionalliga West. In der Jugend spielte der Hitzkopf unter anderem beim MSV Duisburg und beim FC Schalke 04.

Die Abwehr ist das Prunkstück von Carl Zeiss. 25 Gegentore aus 34 Spielen bedeuteten den Rekordwert in der Regionalliga Nordost. In der Rückrunde kam die Hintermannschaft aber ein ums andere Mal ins Wanken, beispielsweise beim 3:1 in Cottbus oder zuletzt gegen Schönberg (2:1-Niederlage). Beispielhaft dafür ist auch, dass mehr als drei Viertel der Gegentore (19 von 25) nach der Winterpause kassiert wurden.
Abwehrchef ist der 36-jährige Rene Klingbeil, der in 50 Bundesligaspielen für den HSV auf dem Platz stand und nun den Laden hinten dichtmachen soll.

Im Mittelfeld ist Sören Eismann eine Konstante - der Abräumer vor der Abwehr hat in der Regionalliga Nordost so manche Angriffsreihe zum Verzweifeln gebracht. Vereinsurgestein Rene Eckardt, seit seiner Jugend beim FCC, spielt im rechten Mittelfeld und hat in der abgelaufenen Saison drei Tore und sechs Vorlagen sammeln können.

Ob der Angriff bei Jena funktioniert, hängt vor allem an den beiden Stürmern Timmy Thiele (14 Saisontore) und Manfred Starke (11 Saisontore), die beide ihre Verträge schon verlängert haben und damit Carl Zeiss noch länger erhalten bleiben. Dazu kommt noch Weltenbummler Bedi Buval (10 Saisontore), der schon in vielen Ländern Europas gespielt hat. Zuletzt sorgte der Mann aus Martinique für Aufsehen, als er beim 2:1-Sieg gegen Lok Lepizig ein zweifelhaftes Handtor schoss.

Saison 2016/2017
Während unsere Viktoria sich erst in der 2. Saisonhälfte an der Tabellenspitze festsetzte und diese bis zum Schluss nicht mehr abgab, erlebten die FCC-Fans einen wahren Durchmarsch ihrer Mannschaft. Seit dem 3. Spieltag stand die Mannschaft am Platz der Sonne und dominierte die Regionalliga Nordost. Nach dreizehn ungeschlagenen Spielen zu Beginn folgte die 1. Niederlage am 14. Spieltag mit einem 0:3 gegen die Zweitvertretung von RB. Am Saisonende hatte die Mannschaft von Mark Zimmermann neun Punkte Abstand vor dem ersten Verfolger aus Cottbus und sogar 15 auf RB Leipzig dahinter. Auch das Torverhältnis von 68:25 (+43) war ligaspitze!
Nachdem die Meisterschaft perfekt gemacht worden war, schwächelte aber auch Carl Zeiss ein wenig und verlor prompt zwei Spiele in Folge (2:1 in Schönberg, 0:2 gegen Viktoria Berlin). Am letzten Spieltag gab es aber wieder ein souveränes 4:0 gegen den BFC Dynamo.

Der FC Carl Zeiss Jena ist also ein würdiger Relegationsgegner für unsere Viktoria. Es werden zwei Spiele auf Augenhöhe, unser Coach zeigte sich gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger aber zuversichtlich: „Zunächst einmal finde ich es gut, dass wir das Hinspiel zu Hause bestreiten können, weil wir uns im eigenen Stadion wirklich stabilisiert haben. Für beide Mannschaften sind die beiden Partien im Playoff-Modus andererseits ein Novum – es wird bestimmt eine spannende Angelegenheit. Und Jena ist nicht umsonst Meister in der Nordost-Staffel geworden. Sie sind bissig in der Defensive und verfügen vorne über zwei sehr gute Angreifer.“

Wir hoffen auf zwei richtig geile Spiele und großartige Fanunterstützung!
Gemeinsam in Liga 3!
Vik, Vik, Viktoria!


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