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0:2 gegen Eintracht – Viktoria belohnt sich nicht für tollen Auftritt

Kapitän Moritz Fritz und sein Team boten eine tolle Leistung, kontnen sich aber leider nicht belohnen. (Foto: Makki Sport/Viktoria Köln)

Als André Becker in der Nachspielzeit den Pfosten traf, war endgültig klar, dass die Viktoria sich an diesem Abend für eine tolle Leistung nicht würde belohnen können. Der Anschlusstreffer wäre wohl auch zu spät, aber dann doch mehr als verdient gewesen. So blieb es beim 0:2 gegen Top-Bundesligist Eintracht Frankfurt, der Pokal-Traum von einer weiteren Sensation nach dem Erstrundensieg gegen Werder Bremen war geplatzt.

 

„Ich muss sagen, dass wir ausgeschieden sind, hab ich schon abgehakt“, erklärte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen kurz nach Abpfiff im Sky-Interview, um die „überragende Leistung“ seines Teams in den Vordergrund zu stellen: „Gefühlt hatte Frankfurt in der ersten Halbzeit keine Torchance, wir gehen durch einen Standard in Rückstand, haben zwei gute Chancen zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit hatten wir den Ball, und dass gegen diesen Gegner. Im Endeffekt hatten wir noch einen Tick zu wenig Überzeugung, denn da geht noch mehr. Wir hatten nicht das Matchglück, aber es war ein großes Geschenk, das heute so erleben zu dürfen.“ 

 

„Flutlicht, ausverkaufter Höhenberg. Fußballherz, was willst Du mehr“, war die Vorfreude vor der Partie nicht nur bei Janßen spürbar. Sein Eintracht-Kollege Dino Toppmöller musste mit Kevin Trapp und Mario Götze zwei Hochkaräter angeschlagen in Frankfurt lassen, hatte aber natürlich trotzdem einen exzellent besetzten Kader zur Verfügung.

 

„V siege bis europa“ frohlockten die Stehplatzfans in Block 11 leicht überschwänglich auf ihrer Choreo, während die Gäste-Fans gleich mal ein größeres Feuerwerk auf der Gegengeraden zündeten. Um dann auch die Eintracht-Führung bejubeln zu dürfen - Ex-FC-Profi Ellyes Skhiri (14.) war nach einer Ecke am langen Pfosten zur Stelle und brachte den Favoriten in Front.

 

Den Ausgleich verhinderte Trapp-Ersatz Jens Grahl mit zwei starken Reflexen bei einem Schuss von Luca Marseiler und einem Kopfball von Moritz Fritz nach der anschließenden Ecke. In der zweiten Halbzeit drücke die Viktoria phasenweise, die dickste Chance hatte Christoph Greger nach einer Kopfballablage von Fritz – doch 1:0-Schütze Skhiri rettete in höchster Not und zeigte auf der Schäl Sick, warum er linksrheinisch so schmerzlich vermisst wird.

 

In der 90. Minute entschied Ansgar Knauff die Partie nach einem Konter mit dem zweiten Frankfurter Treffer, daran hätte dann wie gesagt auch der mögliche Ehrentreffer Beckers nichts mehr geändert. „Einerseits überwiegt in diesem Moment noch die Enttäuschung, weil wirklich was drin War“, haderte Kapitän Fritz: „Andererseits können wir aber auch stolz sein darauf, wie wir gegen diesen Gegner Fußball gespielt haben.“

 

Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Jeremias Lorch, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Moritz Fritz, Stefano Russo (79. André Becker), Niklas May (35. Simon Handle) – Donny Bogicevic (68. Suheyel Najar), David Philipp, Luca Marseiler (79. Valdrin Mustafa)

 

Tore: 0:1 Ellyes Skhiri (14.), 0:2 Ansgar Knauff (90.)

 

Zuschauer: 8.343

 

Schiedsrichter: Dr. Max Burda

 

Gelbe Karten

 

Köln: Christoph Greger

 

Frankfurt: Robin Koch, Ellyes Skhiri

 

Viktoria – das V steht für Vussball! 

 

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