FC Viktoria Köln 1904

Mein Verein, rechts vom Rhein!

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Spielberichte 2018

Viktoria Köln AH II:FC Colonia 2:1

Aufstellung: Igor, Adam, Marc, Marcel, Malte, Nadir, Michael R., Dirk V., Raschid, Sascha, Soner   

Einwechselspieler: John, Heinz P.

Spielbericht:

Knapper Sieg gegen sehr junge und lauffreudige 10 Mann des FC Colonia.

Unsere letzte Begegnung gegen die Gäste vom FC Colonia war eine sehr klare Angelegenheit und auch dieses Mal, dachten die Meisten, sollte es so sein. Da die Gäste auch nur mit 10 Mann ankamen, war für viele von uns die Sache so gut wie gelaufen. 

Doch sehr weit gefehlt. Diese 10 Spieler gaben so ziemlich alles was sie hatten. Auch unser Trumpf, den wir normalerweise immer in der zweiten Hälfte ausspielen, unsere Kondition, kam nicht zum tragen. Im Durchschnitt mal locker 20 Jahre jünger, liefen diese Jungs 70 Minuten um ihr Leben und machten uns dieses entsprechend schwer. 

Wir versuchen immer wieder das Spiel zu verlagern, um den Gegner in Bewegung zu halten und ihn so zu ermüden. Das funktioniert aber heute nicht. Im Gegenteil, durch zu leichte Ballverluste im Spielaufbau laufen wir immer wieder in gefährliche Konter, die die Gäste zum Glück nicht nutzen. Läuferisch sind uns die Gäste überlegen, sowohl von der Ausdauer als auch von der Geschwindigkeit. 

Nur sehr schwer bekommen wir das Spiel so langsam in den Griff und versuchen uns in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Mit einem Auge nach hinten, da die langen Befreiungsschläge immer wieder ihre Adressaten finden und so jeder Gegenangriff Gefahr für unser Tor bedeutet. Wir spielen heute zu kompliziert und versuchen es teilweise viel zu oft durch die Mitte, statt die Außen mehr ins Spiel zu bringen. 

Immer wenn es über die Flügel kommen sind wir viel erfolgreicher und gefährlicher. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte gehen wir aber dann doch noch in Führung. Ein schöner Angriff über die linke Außenbahn. Raschid kann sich gut über Links behaupten und bringt eine perfekte Flanke auf den freistehenden Nadir. Der trifft mit einer Direktabnahme gegen die Laufrichtung des Torwarts in die lange Ecke.

So geht es dann mit einem eher schmeichelhaften 1:0 in die Pause. 

Unsere konditionelle Stärke sorgt nun in der zweiten Halbzeit für ein läuferisch Gleichgewicht. Das hat zur Folge, dass wir den Gegner nun in seine eigenen Hälfte zurück drängen und er noch sehr selten Angriffe starten kann. Auch unsere Chancen vermehren sich, aber leider ist heute die Passgenauigkeit sehr mangelhaft, so dass diese zu schlampig zu Ende gespielt werden können oder wir scheitern immer wieder am guten Torwart, der eigentlich keiner ist. Auch einen Handelfmeter können wir nicht verwandeln. Wir lassen nicht locker und versuchen es immer wieder über die Flügel. Dieses Mal kommt Sascha über Rechts, setzt sich gut durch bis zur Grundlinie und legt dann den Ball in den Rücken der Abwehr. Dort steht wieder Nadir und kann den Ball wieder direkt aus ca. 15 Metern ins kurze Eck schießen. Wieder keine Abwehrmöglichkeit für den Torwart. Jetzt scheint die Sache gelaufen. Wir lassen noch ein zwei gute Konterchancen liegen, um den Sack endgültig zu zumachen. So passiert es dann doch noch, dass die letzten 5 Minuten spannend bleiben, denn der FC Colonia kommt zum Anschlusstreffer. Aber dabei bleibt es dann. 

Mit Elf gegen Elf hätte das Spiel auch vielleicht anders ausgehen können.

Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. 

Dennoch ein Lob an die Gäste, die Aufopferungsvoll gekämpft haben und dabei alles immer schön fair blieb.

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SV LöWi : Viktoria AH II 1:2

Aufstellung: Igor, Adam, Marcel, Marc, Viktor, Sascha, Heinz P., Heinz T., Nadir, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Dirk V., Dirk O., Malte

Spielbericht:

Gurkenspiel trotz schlechter Chancenverwertung und Schiedsrichter gewonnen

Nach einem überragenden Spiel letzte Woche in Holweide, galt es heute zum einen das gute Spiel fortzuführen und unsere Serie zu verteidigen. Bei über 25°C, was sehr ungewohnt war, begannen beide Mannschaften sehr gemächlich und es kam kein wirklicher Spielfluss zustande. Kaum Bewegung im Mittelfeld und Angriff, zwingen uns den Ball immer wieder hinten rum zu spielen. Schnelle Ballverluste sorgen ebenfalls dazu, dass das Spiel sehr zerfahren und für den Betrachter, nicht nur von Außen, sehr langweilig ist. Jammernde Gegenspieler, die jeglichen Körperkontakt kommentieren und sich lautstark beschweren, sorgen für ziemlich viel Unruhe. Beim Austeilen sind sie aber auch gut dabei. 

Völlig unerwartet und aus dem Nichts gehen wir trotz alledem in Führung. Soner nutzt eine Unachtsamkeit der Lövenicher Abwehr und trifft aus ca. 18 Metern, unhaltbar für den Keeper, zum 1:0. Aus unserer Sicht, leider wieder mal viel zu früh im Spiel. In der Vergangenheit hat das immer dazu geführt, dass wir unserer Sache sicher sind und so teilweise viel zu nachlässig werden. Auch heute sollte sich das bestätigen. Trotz der Erkenntnis, dass der heutige Schiedsrichter kaum eine Gelegenheit auslassen wird seltsame Entscheidungen zu fällen, spielen wir immer wieder auf Abseits. Einige Male wird es sogar gepfiffen, aber in den meisten Fällen aber nicht. So kommt die Heimmannschaft zu einigen Chancen, die sie aber zum Glück nicht nutzen können, da heute mit Igor eine gute Vertretung für Adam im Tor steht. Lövenich agiert praktisch nur mit langen Bällen, eigentlich ein gewohntes Bild bei Mannschaften, die gegen uns spielen und daher sollten wir das im Griff haben. Dennoch passiert es kurz vor der Halbzeit, dass wir den Ausgleich hinnehmen müssen. Dieses Mal tatsächlich kein Abseits und auch Nichts zu halten bei Igor. So geht es dann mit einem 1:1 in die Pause. Die Temperaturen machen vielen Spielern schwer zu schaffen. Aber aus den vorherigen Spielen wissen wir, dass wir eigentlich mehr Luft als der Gegner haben. Dieses sollte sich heute wieder einmal bestätigen. 

War die erste Hälfte noch sehr Ereignisarm und wir uns kaum Chancen erspielt haben, ist die zweite Hälfte wieder nach unserem Geschmack. Wir spielen nun gefälliger nach vorne und laufen auch mehr als in den ersten 35 Minuten. Vor allem laufen wir aber mehr als der Gegner und können uns nun doch mehr und mehr in deren Hälfte festsetzen. Wir kommen nun auch mehrfach zu guten Möglichkeiten, die wir aber wieder einmal zu fahrlässig vergeben.

Das Gemecker wird nicht weniger bei Lövenich, aber zumindest haben sie jetzt keine Luft mehr zum Fußball spielen. Das macht zwar unsere Sache einfacher, aber wenn man sich die erspielten Chancen nicht nutzt, bringt das wenig. 

Von der Heimmannschaft kommt immer weniger und auch die langen Bälle sind kein Problem mehr für unsere Abwehr. Wir wollen uns mit dem Gedanken, dass es heute nicht zu einem Sieg reichen soll, nicht anfreunden und stemmen uns nun mit allem was wir haben dagegen. Dann endlich die Erlösung. Dirk hat im Mittelfeld den Ball und spielt ihn schön in die Schnittstelle der Abwehr. Dort läuft von Links Malte hinein und kann den Ball mit einem Kontakt am herauslaufenden Torwart vorbei spielen. Das mehr als verdiente 2:1.

Jetzt ist der Bann gebrochen und Lövenich hat leichte Auflösungserscheinungen. Nur noch der Schiedsrichter und unsere sorglose Torchancenverwertung verhindern einen höheren Sieg für uns.

Am Ende bleibt es bei diesem Ergebnis. Wir behalten unsere weiße Weste nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

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SC Holweide : FC Viktoria Köln AH II 0:2

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Dirk V., Raschid, Michael R., Heinz P., Heinz T., Alexander, Lothar, Tamer

Einwechselspieler: Sascha, Soner

Spielbericht:

Souveräner Sieg, sehr gute Mannschaftsleistung gegen überforderte Holweider

Nachdem unsere letzte Begegnung mit Holweide negativ verlaufen war wollten wir bei herrlichem Fußballwetter einiges besser machen. Der Gastgeber mit vielen neuen und jungen Gesichtern. Einen von denen hatten wir noch sehr schmerzhaft in Erinnerung. Der junge Stürmer hatte uns im letzten Spiel viele Sorgen bereitet und das Spiel fast im Alleingang entschieden. Wir waren also vorgewarnt und stellten uns dementsprechend ein.

Holweide fing erwartet stürmisch an und hatte bereits nach wenigen Sekunden eine sehr gute Gelegenheit früh in Führung zu gehen, doch der wachsame Adam kann sicher klären. Kurz danach erneut eine Chance für den Gastgeber ein Tor zu erzielen. Wieder können wir mit etwas Glück und Geschick den Treffer verhindern. 

Holweide ist definitiv wacher ins Spiel gegangen als wir. Wir brauchten diese beiden brenzligen Situationen um zu Erwachen, aber danach ging es praktisch nur noch in die andere Richtung. Holweide hatte sein Pulver bereits verschossen. Fortan waren der Stürmer und der Mittelfeldspieler in guten Händen bei unserer Abwehr. Auch unser Mittelfeld spielt sehr gut gegen den Ball und kann viele Pässe bereits früh abfangen. 

Wir haben nun ein klares Übergewicht und drängen die Holweider immer weiter nach hinten und erspielen uns nun Chance um Chance. Auch unsere Außenverteidiger können sich immer wieder in die Angriffe mit einschalten und so den Druck auf die Abwehr der Holweider erhöhen. Das Tor will aber einfach nicht fallen. 

Leichtfertig vergeben wir die hochkarätigsten Möglichkeiten in Führung zu gehen. 

Dann endlich ist aber doch soweit. Balleroberung im Mittelfeld und schnelles Umschaltspiel sorgen für die hochverdiente Führung. Michael R. bekommt den Ball schön auf seine rechte Seite gespielt, kann sich gut durchsetzen und sieht in der Mitte den völlig freistehenden Tamer. Der muss nur noch einschieben. Auch danach lassen wir nicht locker und drängen auf das zweite Tor. Holweide kommt zu diesem Zeitpunkt nur noch selten nach vorne und ist eher mit sich selbst beschäftigt als sich um uns zu kümmern. 

Nur mit 1:0 geht es in die Pause. Hoffentlich rächt sich unsere schlechte Chancenverwertung nicht, wie sooft schon hier passiert. 

Weit gefehlt. Es ändert sich nichts an unserer Spielweise und unserer Dominanz. Holweide hat in der zweiten Hälfte keinen einzigen annähernd gefährlichen Torschuss. Wir hingegen verballern weiter riesige Torchancen, um die Sache klar zu machen und den Gegner abzuschießen. Hinzu kommt, dass der Holweider Keeper einen riesigen Tag und die Heimmannschaft zumindest ergebnistechnisch im Spiel hält. Wenn er mal nicht drankommt, steht Aluminium im Weg. Insgesamt 5 Mal verhindert entweder der Pfosten oder die Latte eine höhere Führung. 

Wir spielen uns in einen Rausch, wo der Ball hervorragend läuft und wir uns eine Gelegenheit nach der anderen erspielen. Es gelingt uns allerdings nur noch ein Treffer durch Soner. Wieder nach einem schönen Zusammenspiel. Selbst durch einen berechtigten Elfmeter, schaffen wir es nicht das Ergebnis höher zu gestalten. Das Spiel endet mit einem sehr schmeichelhaften 0:2 für die Heimmannschaft, die nach dem Spiel neidlos und fair zugeben, dass wir mindestens 6-7 Tore hätten schießen müssen. 

Daran müssen wir arbeiten in den kommenden Wochen. 

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Viktoria Köln AH II : Refrath 3:0

Aufstellung: Igor, Nadir, Lothar, Dirk V., Sascha, Michael R., Heinz T., Heinz P., Pascal, Gunnar, Soner    

Einwechselspieler: Marcel, Marc. Ali 

Spielbericht:

Sehr gute Leistung gegen einen starken Gegner aus Refrath, wo am Ende die Kraft den entscheidenden Unterschied ausmachte.

Gegen einen altbekannten Gegner galt es am Samstag bei herrlichem Fußballwetter eine Serie zu verteidigen. 

Das sollte dieses Mal keine so leichte Aufgabe werden. Bei den Refrather viele neue und junge Gesichter, die auch richtig gut Fußball spielen können. Beide Mannschaften sind auf selbem Niveau, so dass sich das Spiel überwiegend im Mittelfeld abspielt. Kaum ein Durchkommen auf beiden Seiten. Beide Abwehrreihen machen ihre Sache sehr gut. Wir können uns aber ein leichtes Übergewicht zum Ende der ersten Halbzeit erspielen und kommen nun zu einigen Chancen. Wir profitieren hier von den Unstimmigkeiten in der Refrather Abwehr. Leider sind wir wieder einmal zu inkonsequent bei der Verwertung. Wir erhöhen den Druck und versuchen nun kurz vor der Pause den Gegner immer mehr in deren Hälfte zu drängen. Auf der anderen Seite müssen wir höllisch aufpassen, dass die nun zunehmenden langen Bälle nicht bei den schnellen Stürmern ankommen. Es ist viel Laufarbeit gefragt auf beiden Seiten. 

Mit einem gerechten 0:0 geht es in die Pause. 

In der zweiten Halbzeit wollen wir weiter Druck machen, ohne dabei die Abwehr zu vernachlässigen. Man erkennt nun ein immer größer werdendes Spielgeschehen in der Refrather Hälfte, die sich nun immer seltener befreien können. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer fällt. Das intensive Spiel hat viel Kraft gekostet, dem nun die Refrather Tribut zollen müssen. Unser Druck und die Fehler bei Refrath nehmen nun immer mehr zu und dann ist es endlich soweit. Wir haben uns am Strafraum des Gegners festgesetzt und lassen den Ball gut laufen. Irgendwann ist es Sascha einfach genug, der fast sich ein Herz und schießt einfach mal aus ca. 20 Metern auf das Tor. Der Gästekeeper, der bis dahin gut gehalten hat, sieht den Ball etwas spät und kommt nicht mehr rechtzeitig ins rechte untere Eck. Das war der berühmte Knoten, den Sascha zum 1:0 zum platzen gebracht hat. Nun wird es eine klare Sache, denn die Refrather haben kaum noch etwas entgegenzusetzen. Wir kombinieren nun fast ungehindert im Mittelfeld und über die Außen. So fällt dann auch der zweite Treffer. Ali, in der zweiten Hälfte eingewechselt, läuft einfach mal die linke Seite entlang bis in den Sechzehner und auf den Torwart zu. Leider scheitert an dem gut reagierenden Keeper, der den Ball allerdings nur in die Mitte abwehren kann. Dort steht Gunnar, wo ein Stürmer stehen muss und braucht die Kugel nur noch ins Tor schieben. 

Wir nutzen nun die riesigen Räume, die uns Refrath bietet. Auch unser dritter Treffer fällt nach einem schönen Zusammenspiel. Nadir, über die ungewohnte linke Seite, sieht Soner an der Strafraumgrenze. Eine gut getimte Flanke, Soner lässt den Ball von Brust und Kinn schön abtropfen auf Gunnar. Mit einer klasse Direktabnahme überwindet er zum zweiten Mal für den Torwart unhaltbar zum Endstand von 3:0.

Kurz danach ist Schluss und auf Grund der zweiten Hälfte ein verdienter Sieg.

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ESV Olympia : Viktoria Köln AH II 2:7

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Dirk V., Viktor, Sascha, Lothar, Michael R., Chris, Janis, Soner

Einwechselspieler: Tamer, Marc, Dirk O.

Spiebericht:

Starke Leistung und hochverdienter Sieg bei eisigem Wind bei Olympia.

Nach unserem letzten Spiel bei Olympia waren wir gewarnt und wollten zunächst etwas abwartend spielen. Allerdings war diese Gästemannschaft nicht so stark, wie beim letzten Mal und so übernahmen wir von Beginn an die Kontrolle über Gegner und Ball. 

Frühes Stören und der Gästeabwehr keine Zeit zum Spielen lassen, sollte heute einige Male zum Erfolg führen. 

Im Mittelfeld lassen wir das Spielgerät schön rollen und kombinieren richtig gut nach vorne. Die Außen werden immer wieder gut ins Spiel gebracht und setzen so die Gäste mächtig unter Druck. 

Hinten in der Abwehr brennt nichts an und wir lassen in der ersten Hälfte bis auf zwei völlig harmlose Fernschüsse nichts zu. Diese Unterbeschäftigung sorgt dafür, dass auch unsere Aussenverteidiger sich immer wieder in die Angriffe mit einschalten. 

Der Druck nimmt zu und die Fehler beim Gegner häufen sich. Die teilweise total überforderte Abwehr kann oft nur zuschauen und bekommt keinen Zugriff auf das Spiel. 

Dann ist es soweit. Janis wird in der Mitte frei gespielt, dringt noch in den 16er ein und trifft unten rechts in die Ecke zu unserer Führung. Der zweite Treffer entspringt einer schöne Kombination durchs Mittelfeld und einen klugen Pass auf Soner, der uneigennützig quer auf den völlig frei stehenden Chris ablegt. Der wiederum hat keine Mühe zum 2:0 einzunetzen. Das sah sehr leicht aus und so machen wir in diesem Tempo auch weiter. Wieder Janis mit seinen zweiten Treffer und Michael R. können noch vor der Halbzeitpause auf 4:0 erhöhen. Das Spiel ist zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen, denn Olympia macht heute nicht den Eindruck noch irgendwas entgegensetzen zu können. 

Zur zweiten Hälfte wird munter gewechselt, aber dieses tut unserem Spiel keinen Abbruch. Es geht im selben Stil weiter nach vorne. Wir erspielen uns praktisch im Minutentakt richtig gute Chancen, die wir aber zu leichtfertig liegen lassen. Kommen wir mal durch, hat der an dem Tag sehr gut aufgelegte Gästekeeper etwas dagegen und kann ein um das andere mal überragend parieren. Und als dieser mal nicht eingreifen kann, hilft den Gastgebern auch zweimal die Latte.

Wir machen in der zweiten Hälfte zwar noch 3 weitere Treffer durch Dirk V., Soner und Tamer, bekommen hinten aber auch noch 2 völlig unnötige Gegentreffer. 

An einem sehr kalte Samstag insgesamt eine glasklare Angelegenheit. In einem Spiel, dass wir jeder Zeit im Griff hatten und den Gegner, bis auf ganz kurze Momente, nicht ins Spiel haben kommen lassen. Alles in Allem ein sehr gutes Spiel, mit einem verdienten 7:2 für uns, gegen einen sehr fairen Gastgeber.

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Viktoria Köln AH II : Dünnwald 4:2

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Dirk V., Viktor, Marc, Heinz T., Kevin (G), Chris, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Sascha, Göksel, Alexander

Spielbericht:

Starkes AH-Spiel mit einem Arbeitssieg gegen gute Dünnwalder

Wir waren angetreten, um unsere Serie fortzuführen. Aber das sollte bei richtig gutem Fußballwetter nicht so einfach werden. Der Gast aus Dünnwald hat uns alles abverlangt und uns teilweise vor richtig große Schwierigkeiten gestellt. Auch wenn wir die meiste Zeit die Kontrolle hatten, waren die schnellen Stürmer immer wieder brand gefährlich vor unserem Tor. 

Wir beginnen wie immer sehr spielstark und zwingen den Gegner zu langen Bällen und Fehlern. Auf der einen Seite können wir noch kein Kapital aus den Fehlern schlagen, auf der anderen Seite bedeuten diese langen Bälle immer wieder viel Laufarbeit für unsere gut stehende Abwehr. Dünnwald bleibt zunächst sehr harmlos, aber mit fortschreitender Spielzeit bekommen die Stürmer immer mehr Zugriff auf das Spiel. 

Wir wissen schnell, dass das heute kein Spaziergang wird.

Vorne lassen wir, wie sooft, viel zu viele Chancen ungenutzt. Die Beste hat Tamer, der den Ball von Halblinks schön in lange Eck zirkelt. Leider klatscht der Ball aber nur an den Pfosten. 

Hinten brennt noch nicht wirklich etwas an. Aber nach der zweiten Ecke für Dünnwald ist es leider passiert. Wir bekommen den Ball nicht gut geklärt, dieser gelangt irgendwie zurück in den Fünfmeterraum, wo der Stürmer goldrichtig steht und mit einem gekonnten Drehschuss das Runde ins Eckige befördert. 

Das war schon ein kleiner Schock für uns und wir brauchen kurze Zeit, um dieses zu verdauen. Nachdem wir uns wieder gefangen haben, machen wir dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Wir laufen den Gegner wieder früh an und erzwingen Fehler. Ein im Mittelfeld abgefangener Ball kommt zu Tamer. Der geht noch etwas auf das Tor zu und sieht dann den sehr gut gestarteten Chris im Strafraum. Kurz geschaut und den Ball schön im langen Eck, mit Hilfe des Innenpfostens, versenkt. 

Wieder alles offen. So geht es auch in die Pause. 

Keine spielerische Änderung in Hälfte zwei. Wir bestimmen weiterhin das Spielgeschehen, allerdings werden die Dünnwalder nun auch wesentlich aktiver als noch in der ersten Hälfte. Wir stehen nun sehr weit vorn und sind daher anfällig für die gut getimten Bälle auf die schnellen Stürmer. So passiert es dann auch. Ein gut gespielter Ball in die Schnittstelle unserer Abwehr, aus dem Mittelfeld kommt ein Spieler, den von uns leider keiner auf dem Schirm hatte und plötzlich steht es 2:1 für den Gast. 

Schon wieder müssen wir einen Rückstand hinterher laufen. Das kostet viel Kraft. Zum Glück haben wir diese, allerdings werden wir hinten nun etwas anfälliger für die gefährlichen Konter. 

Dünnwald hat noch die ein oder andere gute Gelegenheit, die wir aber mit etwas Glück und etwas Können abwehren. 

Vorne nimmt der Druck nun für die Dünnwalder Abwehr zu und sie kommen kaum noch hinten raus. Auch die Dünnwalder sind viel gelaufen und haben Kräfte gelassen. 

Die logische Konsequenz ist der hochverdiente Ausgleich durch Göksel. Wieder sehr schön vor dem gegnerischen Strafraum den Ball hin und her gespielt, bis Göksel die freie Lücke sieht und den Ball unhaltbar zum Ausgleich versenken kann. 

Wir lassen nun nicht mehr locker und werden schließlich auch dafür belohnt. Nach einer von Marc scharf in den Sechzehner getretenen Ecke, lässt Tamer den Ball einfach durch und in der Mitte ist Göksel mit Kopf zum 3:2 zur Stelle. Keine Chance für den Keeper. Das war der Genickbruch für die Gäste, die nun völlig am Ende sind. Jeder Ball kommt postwendend wieder zurück und wir erspielen uns weitere Möglichkeiten. 

Wieder einen bereits im Aufbauspiel abgefangener Ball landet dieses Mal bei Sascha R auf der rechten Seite. Der schaut kurz und will den Ball hoch in den Strafraum bringen. Allerdings wird dieser im länger und länger und schlägt für alle überraschend zum 4:2 im Tor ein. 

Das war es dann auch endgültig für die stark spielenden Dünnwalder. Am Ende war es eine Konditionssache, die uns den Sieg gebracht hat.

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Viktoria Köln AH II : SpVg Flittard 4:3

Aufstellung: Adam, Nadir, Marcel, Marc, Viktor, Michael R., Heinz P., Dirk V., Sascha, Tamer, Soner    

Einwechselspieler: Malte, Reinhold

Spielbericht:

Knapper Sieg gegen eine sehr stark verjüngte Flittarder "AH"

Nachdem in der Woche unser Gegner mit Flittard feststand, dachten die meisten von uns bereits an ein Torfestival, wie beim letzten Mal. Weit gefehlt; eine mit Seniorenspieler aufgestockte Flittarder Mannschaft, war heute nicht gekommen, um sich wieder abschlachten zu lassen. Für uns sollte es kein Spaziergang werden, da die jungen Hüpfer im Mittelfeld und im Sturm uns gut auf Trapp hielten und ein ums andere Mal schwindelig spielten. 

Das Spiel beginnt entgegen allen unserer Erwartungen, sehr forsch von den Flittardern. Wir brauchen einige Zeit, um uns auf die ungewohnte Spielweise einzustellen und zu realisieren, dass wir heute keine 9 Tore schießen werden. Nach einer viertel Stunde kommen wir langsam ins Spiel und haben auch die erste große Chance des Spiels. Doch im eins gegen eins mit dem Torwart, versagen uns leider die Nerven und wir lassen diese ungenutzt. Wieder einmal ist es ein Spiel der vergebenen Großchancen. Nach einigen Versuchen schaffen wir es aber trotzdem zur 1:0 Führung. Tamer setzt sich gut über Rechts bis in den Strafraum durch und spielt dann quer auf Soner, der nur noch einschieben muss. Auch wenn die jungen wilden Kerle bei Flittard das Spiel teilweise offen gestalten können, haben wir aber die Kontrolle über das Spiel. Hinten stehen wir nun sicherer, sodass jeder Angriffsversuch der Gäste schnell abgewürgt werden kann. Nach einem abermals verpufften Angriff der Flittarder landet der Ball im Toraus. Wir orientieren uns nach vorne und auf einmal ein Torjubel. Was war passiert; Torabschlag, Fehlpass, Lupfer und Tor. Aus heiterem Himmel steht es plötzlich 1:1.

Spätestens jetzt wissen wir, dass wir den Jungs im Gästesturm keine Geschenke machen sollten; diese werden gnadenlos genutzt. 

So geht es dann in die Pause und jetzt sollte jedem klar sein, dass wir heute richtig gefordert werden und eine Schippe drauflegen müssen. 

Gesagt getan. Wir gehen mit mehr Schwung und Aggressivität in die zweite Halbzeit, erhöhen den Druck und lassen nun Ball und Gegner mehr laufen. Auch die Aussen kommen nun mehr ins Spiel. In der Abwehr wird es nun richtig brenzlig und die Gäste geraten immer mehr unter Druck, da die "New Kids on the Block" nicht mit nach hinten arbeiten. Dann ein dummes Handspiel, im / am / außerhalb des Strafraums. Die Sache kann nicht 100% aufgeklärt werden, daher gibt der Schiri Freistoß. Auch um damit auch die etwas aufgeheizte Situation zu beruhigen. Freistoß oder Strafstoß, völlig egal, wenn man einen Kunstschützen in den eigenen Reihen hat. Dirk V. nimmt Maß und zirkelt die Murmel gefühlvoll unhaltbar unter die Latte. 

Danach nehmen wir nun richtig Fahrt auf und starten Angriff auf Angriff. Wieder kommt Tamer über Rechts und spielt den Ball hart in die Mitte. Dort spielt sich der Abwehrspieler den Ball unglücklich an die eigene Hand. Dem gut leitenden Schiri bleibt dieses Mal keine andere Möglichkeit, als auf Elfer zu entscheiden. 

Malte schnappt sich sehr zielstrebig den Ball und legt ihn auf den Punkt. Er hat wohl etwas gut zu machen und das macht er auch. Er zimmert die Kugel kompromisslos links ins obere Eck zum 3:1.

Jetzt läuft der Ball sehr geschmeidig in unseren Reihen und wir haben nun auch richtig viel Platz zum kontern. So fällt dann auch unser vierter Treffer. Wieder einmal wird Tamer auf die Reise geschickt und setzt sich gut auf der linken Seite durch. Die Flanke kommt und Nadir, von hinten Rechts nach vorne in die Spitze gelaufen, kann ungestört sein erstes Kopfballtor seiner "Karriere" zum 4:1 erzielen. Das sollte doch reichen, denken die Meisten und erwarten nun doch ein Torreigen. Wieder falsch gedacht. Jetzt kommt nämlich wieder Bruder Leichtsinn ins Spiel. Flittard kann nochmals auf 4:2 verkürzen und bekommt nun die zweite Luft. Bei uns lässt diese so langsam nach. Kein Wunder, wenn die Angriffsabteilung der Gäste teilweise 20 Jahre jünger ist und noch voll im Saft bei etlichen Seniorenmannschaften stehen. Bei uns häufen sich nun die Fehler und Flittard kommt wieder ran. Einer dieser Fehler führt zum klaren Elfer und zum 4:3. Flittard schmeißt nun alles nach vorne und drängt auf den Ausgleich. Wie verlieren im Aufbau nun sehr leichtsinnig die Bälle und lassen noch zwei hundertprozentige Möglichkeiten aus, um das Spiel zu entscheiden. Dann noch ein letzter Flittarder Angriff. Wieder stehen wir unsortiert hinten drin. Ein letzter Pass von Aussen in die Mitte, wo der junge Stürmer nur ganz knapp am Tor vorbei schießt. Großes Aufatmen bei uns, denn das war die letzte Aktion im Spiel. 10 schwache Minuten hätten uns fast noch den verdienten Sieg gekostet. 

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BC Efferen : Viktoria Köln AH II 1:4

Aufstellung: Adam, Malte, Dirk V., Marc, Viktor, Heinz P., Heinz T., Jens, Rachid, Tamer, Soner

Einwechselspieler: Nadir, Dirk O.

Spielbericht:

Erstes Spiel gegen BC Efferen mit Höhen und Tiefen klar gewonnen. Auch Dank einem treffsicheren Tamer.

Nach einem Hin und Her, wo nun gespielt wird, fällt die Entscheidung auf Grund einer kurzfristigen Platzsperre bei uns auf Hürth. Dadurch das auch die Spielzeit sich ändert, gibt es hüben wie drüben einig Spielerabsagen. Trotzdem sind beide Mannschaften spielfähig und wir können zu relativ später Zeit loslegen.

Da wir den Gegner nicht kennen wollen wir zunächst etwas abwarten und schauen was Efferen macht. Schnell wird dieser Plan über den Haufen geworfen und wir sind wieder sehr früh in der Vorwärtsbewegung. Sehr viele Abspielfehler, unkonzentrierter Spielaufbau und bedingten Abwehrverhalten prägen unser Spiel. Vom Spielfeldrand sieht das Ganze sehr zerfahren und undiszipliniert aus. Mit anderen Worten schrecklich. Dennoch gehen wir sehr früh in Führung. Nach einer Ecke kann Tamer zum 1:0 einnicken. Eigentlich ein eher  haltbarer Ball, aber beim Gastgeber scheint nicht der reguläre Torwart zwischen den Pfosten zu stehen. 

Das Tor ändert leider nichts an unserer Spielweise. Glücklicherweise kommt von Efferen aber nicht viel, sodass unsere Abwehr, die teilweise Mann gegen Mann steht, nicht großartig gefordert wird. Dennoch sind zu viele Löcher, sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld. Wir haben zwar noch drei gute bis sehr gute Chancen, aber scheitern an uns selbst.

Vielleicht ist das dem neuen System geschuldet, das unser Trainer heute mal probieren wollte. Nach einem eher mittelmäßigem Spiel unsererseits, kommt die Einsicht zur Pause und wir stellen wieder um auf Doppel-Sechs.

Diese Umstellung sorgt nun auch für mehr Spiel über die Außen, was wir gewohnt sind und auch gut beherrschen. Jetzt sieht vieles schon besser aus und wir können unser Spiel so gestalten wie gehabt. Auch die Abwehr ist nun sortierter. 

Auf eine sehr starke Phase, mit dem nächsten Treffer von Tamer zum 2:0, folgt eine kurze Zeit des Leichtsinns. Hier schafft es Efferen sich zu befreien und den Anschlusstreffer zu erzielen. Auch danach haben die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten auszugleichen, allerdings ist der relativ selten geforderte Adam hellwach und kann einmal sogar genial parieren. Wir überstehen diese "Erholungspause" und legen danach wir zwei Schippen drauf. Nach dem 3:1 durch Tamer ist die Partie schon entschieden, da von Efferen nicht mehr wirklich viel kommt. 

Den Schlusspunkt zum 4:1 setzt wieder der gut aufgelegte Tamer und wir gehen als verdienter Sieger vom Platz.

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Kleen Eck  :  Viktoria Köln AH II 0:7

Aufstellung: Adam, Malte, Marc, Dirk V., Raschid, Lothar, Heinz P., Pascal, Heinz T., Michael R., Tamer

Einwechselspieler: Andi, Chris, Soner

Spielbericht:

Nach unseren zuletzt zwei Siegen in 2018, fahren wir nun nach Kleen Eck. Einen Gegner, der uns zuletzt eine unglückliche und schmerzhafte Niederlage zugefügt hat und aus diesem Grund auch auf dem kleinen Platz in Dünnwald nicht zu unterschätzen ist. Wir beginnen hochkonzentriert und lassen den Ball schön durch die eigenen Reihen laufen und warten auf den entscheidenden Moment um den Ball nach vorne zu spielen. Nach zehn Minuten und einigen kleineren Gelegenheiten gehen wir dann auch früh im Spiel in Führung. Eine wunderschöne Flanke von Pascal findet mit dem in der Mitte lauernden Tamer den richtigen Abnehmer, der den Ball zum 1:0 einnicken kann. Danach sind wir so richtig im Spiel. Kleen Eck kommt nur noch gelegentlich hinten raus, agiert mit ihren langen Bällen aber auch fast immer nach dem selben Strickmuster. Adam muss zwar ein bis zwei mal eingreifen, verlebt aber ansonsten eine ruhige erste Halbzeit. Vorne machen wir weiter Druck und erzielen auch kurz nach der Führung erneut durch Tamer den zweiten Treffer. Nun wird die Gegenwehr schon weniger und wir legen noch einen drauf und schnüren Kleen Eck nun hinten ein. Schön dabei, wie wir immer wieder die Seiten verlagern und den Gegner so zwingenden Ball und uns hinterherzulaufen. Der dritte Treffer dann wunderschön im Zusammenspiel von Heinz Tund Pascal vorbereitet, die dann auch noch den Ball auf Raschid durchstecken, der zum 3:0 einnetzen kann. Eigentlich ist hier das Spiel schon entschieden. Kleen Eck zu diesem Zweitpunkt einfach überfordert, so dass vor der Halbzeit noch zwei weitere Treffer durch Soner und Heinz T fallen. Als der gut leitende Andi dann zur Pause pfeift, gehen wir mit einem 5 Tore Vorsprung in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit spielen wir dann im sicheren Gefühl des Sieges daraufhin auch unkonzentrierter und geben unsere Ordnung nun nach und nach auf. Zu viele von uns wollen nun ihr Tor erzielen. Die Bälle werden auf dem nun nassen und somit schnellen Platz nicht mehr in den Fuß gespielt. Gesucht wird nun der komplizierte und nicht mehr der einfache Pass. Als Folge verpuffen unsere Angriffe im Aus oder an der gegnerischen Abwehr. Kleen Eck schafft es nun bei Ballgewinn auch wiederum schnell umzuschalten und so auch die ein oder andere Chance im Überzahlspiel herauszuarbeiten. Hätte Adam im Tor nicht einen Sahnetag gehabt und hätte nicht so offensiv mitgespielt, hätten wir das ein oder andere Tor auch bekommen können. Kleen Eck stemmt sich in der zweiten Halbzeit gegen die Niederlage, vergibt aber auch größte Chancen zum Ehrentreffer. Vorne hätten wir noch das ein oder andere Tor machen müssen, sind zum Teil aber zu Eigensinnig oder zu überheblich. So bleibt es bei den sechsten Treffer durch Soner und dem letzten Treffer zum 7:0 durch Tamer. Ein gutes Spiel von uns, mit dem wir uns für die letzte Niederlage revanchieren konnten aber über die zweite Halbzeit und die dortigen Nachlässigkeiten gilt es zumindest nochmal genauer nachzudenken.

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SV Schlebusch  :  Viktoria Köln AH II 1:3

Aufstellung: Adam, Victor, Dirk V, Marc, Malte, Heinz T, Heinz P, Janis, Tamer, Raschid, Soner

Einwechselspieler: Jens, Sascha

Spielbericht:

Also wieder mal auswärts gegen die starken Schlebuscher, die zuletzt drei Spiele gegen uns nicht gewinnen konnten und dementsprechend hochengagiert sind dieses zu ändern. Gegen eine gewohnt spielstarken Gegner wollen wir in den ersten Minuten bloß keinen Fehler machen und ins offene Messer laufen. Sehr diszipliniert wird der Ball von uns in den eigenen Reihen gehalten und auf die entscheidende Lücke in der gegnerischen Abwehr gewartet. Wir bestimmen das Spiel und erspielen uns kleinere Möglichkeiten, die wir aber noch nicht nutzen können. Hinten stehen wir gut, so dass der Gegner nur mit langen Bällen auf ihren flinken Außenstürmer agiert, die wir aber alle ablaufen können oder von Adam, der sehr gut mitspielt, abgefangen werden. Mitte der ersten Halbzeit gehen wir dann verdient in Führung. Victor spielt einen Ball von der rechten Außenseite über 40 Meter Richtung Tor. Soner und der letzte Mann der Schlebuscher gehen prompt in das Kopfballduell, irritieren so wunderbar den Keeper, so dass der Ball hinter dieser Spielertraube schön ins Tor reinfällt. Es ist erst Januar und Victor hat schon seinen Treffer zu Buche stehe, ganz stark. Jetzt machen wir mehr Druck. Janis geht das ein oder andere Mal über die rechte Seite aber die Schlebuscher können den Schuss oder den Ball in die Mitte immer noch verhindern. Trotzdem treffen wir bald danach wieder. Soner bekommt 25 Meter zentral den Ball und geht ab durch die Mitte, wird aber vom mitlaufenden Abwehrspieler nach rechts abgedrängt. Bevor der Winkel zu spitz wird, kann Soner mit einem flachen Schuss in die rechte untere Ecke abschließen und uns mit 2:0 in Führung bringen Jetzt haben wir das Spiel in der Hand und lassen Ball und Gegner laufen. Außer einem korrekt abgepfiffenen Abseitstor kommt nicht viel auf unsere Hintermannschaft zu und vorne treffen wir auch nochmal. Soner steckt den Ball schön auf Heinz T durch, der alleine durchgehen kann und auch vor dem Goalie noch die Nerven behält. Nachdem er den Torwart noch schön umkurvt hat, trifft er zum 3:0 Halbzeitstand. Dann ist Pause und der Coach  hat Probleme jemanden auszuwechseln.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. In dem Wissen das Schlebusch noch mal kommen wird, versuchen wir das Spiel zu kontrollieren und runterzuspielen. Nach vorne bleiben wir mit unseren Kontern stets gefährlich. Tamer schafft es aus kurzer Distanz leider nicht den Ball im Tor unterzubringen, Dirks Kopfball wird von der Linie geklärt und Raschid trifft mit seinem wunderschönen Schuss leider nur das Gehäuse. Mitte der Halbzeit übernimmt Schlebusch nun mehr das Spiel, drängt uns hinten rein und kann nach einem Fehler im Aufbau und unentschlossenen Handeln in unserer Abwehr auch ihrerseits einen Treffer erzielen. Danach werfen sie alles nach vorne und können sich auch noch einige Gelegenheiten erarbeiten. Aber entweder ist immer noch ein Bein dazwischen oder Adam kann den Schuss halten. So ist auch das Spiel dann irgendwann mal zu Ende und wir fahren mit einem hochverdienten Sieg aus Schlebusch wieder in die Domstadt heim.

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Refrath : Viktoria Köln AH II 1:1

Aufstellung: Adam, Nadir, Marc, Marcel. Chris, Sascha R., Dirk V., Heinz, Rashid, Jens, Soner

Einwechselspieler: Andi, Malte

Spielbericht:

Gutes Spiel im neuen Jahr, aber nur ein Unentschieden gegen Refrath.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen ähnelt das Spiel, wie viele Spiele zuvor gegen Refrath. Wir kontrollieren Ball und Spiel und Refrath konzentriert sich aufs Kontern und lange Bälle auf die Spitzen. Leider ist diese Spielweise wohl ansteckend, so dass wir teilweise auch dieser Art verfallen. Bei den großgewachsenen Abwehrspielern der Refrather aber eine sehr ungeeignete Spielweise.

Wenn es schnell und flach nach vorne geht sind wir immer gefährlich und kommen auch so zu unseren Chancen. Ehrlich gesagt sind es heute nicht sehr viele Möglichkeiten die wir haben. Aber im Gegensatz zu gar keinen in der ersten Hälfte und nur 3-4 im gesamten Spiel für die Refrather. Im erste Spiel 2018  haben wir ein klares Übergewicht auf unserer Seite.Bringt aber alles nichts, wenn gute Chancen nicht verwertet werden und wir nur mit einem Unentschieden im ersten Spiel des Jahres vom Platz gehen.

Nachdem die erste Halbzeit bis auf eine echt schön herausgespielte Chance von Chris relativ ereignisarm war, wollen wir den Druck nun erhöhen und so zum Erfolg kommen. Das gelingt uns auch und wir erspielen uns nun gute Chancen, zahlreiche Ecken und einige Freistöße aus guten Positionen, lassen diese aber alle noch liegen. Unser Führungstor fällt nach einer Ecke, die zu kurz und mittig abgewehrt wird. Außerhalb den Strafraums steht Heinz dort goldrichtig und erzielt mit viel Überblick seinen ersten Treffer für uns. Unten links schlägt der Ball ein und lässt dem guten Heim-Torwart keine Chance. Eine hochverdiente Führung, da von Refrath bis zu diesem Zeitpunkt wirklich nichts kommt. Die planlos nach vorne geschlagenen Bälle sind einfache Beute für unsere Abwehr oder für den gut mitspielenden Adam.

Nach dem 1:0 wollen wir nachlegen, doch sehr gute Chancen werden teilweise zu leichtsinnig liegengelassen.

Wie sooft in der Vergangenheit, rächt sich das gegen Refrath, denn die brauchen nur wenige Gelegenheiten, um in unseren Kasten zu treffen.

So passiert es dann auch wiedermal, auch wenn dieses nur unter unserer tatkräftige Unterstützung gelingt. Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte löst das Ganze aus. Ein eigentlich verzweifelter "Schuss" aus ca. 35 Metern findet irgendwie den Weg ins Tor. Da sahen wir echt schlecht aus, denn eine andere Möglichkeit hätte der einzige Spieler des Gegners auch gar nicht gehabt.

Echt dumm gelaufen. Allerdings bringt uns das dämliche Tor ein wenig aus dem Rhythmus und wir ermöglichen dem Gegner nun mehr Räume zum Spielen. Nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung laufen plötzlich zwei Spieler von Refrath auf Adam zu. Mit viel Glück und Unvermögen des Stürmers, bleibt es beim 1:1.

Danach kommt von Refrath nicht mehr viel, aber auch wir können unser Übergewicht nicht mehr in zählbares ummünzen.

Kurz vor Schluss aber noch eine Schrecksekunde vor unserem Tor. Obwohl der Schiedsrichter nur noch eine Minute anzeigte und unsere darauffolgende Ecke die letzte Aktion sein müsste, lässt er noch einen Angriff der Refrather zu. Die kommen plötzlich nochmal über unsere rechte Seite. Die Flanke in die Mitte kann Nadir zwar noch in Richtung Adam köpfen. Dumm nur das Adam sein Tor verlassen hatten um ebenfalls diesen Ball abzufangen. Mit vereinten Kräften können Nadir und Adam den Ball noch vor der Linie klären. Danach ist Schluss, wir atmen kräftig durch und fahren mit einem Remis wieder nach hause zurück.

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