FC Viktoria Köln 1904

Mein Verein, rechts vom Rhein!

1. Mannschaft

Regionalliga West 2017/2018

Bitburger-Pokal

Auftakt in Bergisch-Gladbach

Unsere Viktoria besiegt den SV Bergisch Gladbach in der 1. Runde des Bitburger-Pokals knapp mit 1:0 (1:0), Marc Brasnic erzielt das einzige Tor des Tages.

Nach dem knappen Erfolg gegen Mönchengladbach am Freitag (1:0) tauschte Trainer Marco Antwerpen zur Pokalpartie ordentlich durch. So standen nur noch Simon Handle, Daniel Reiche und Dominik Lanius in der Startelf.
Die neu zusammengewürfelte Mannschaft hatte in der 1. Halbzeit zwar mehr Spielanteile als der Außenseiter, tat sich aber gegen die durchaus mutigen Gastgeber schwer. Viel mehr als zwei Distanzschüsse von Hendrik Lohmar (10.) und Simon Handle (13.) sprangen bei den Angriffsbemühungen zunächst nicht heraus. Defensiv brannte aber auch nichts an, da die Viererkette um Ersatzkapitän Daniel Reiche konzentriert und stets auf der Höhe agierte.
Nach 39 Minuten fiel dann endlich das erleichternde 1:0. Patrick Koronkiewicz zog nach einem schönen Angriff ab – den Schuss konnte Keeper Peter Stümer aber nur nach vorne abprallen. Dort stand Stürmer Marc Brasnic genau richtig und schob die Kugel ins verwaiste Tor ein. Trotz lauter Proteste aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung zählte der Treffer, so dass es mit dem 1:0 in die Pause ging.

Auch in Unterzahl hält die Führung

Bei der Viktoria kam Kevin Holzweiler, Simon Handle blieb für ihn in der Kabine. Die Gastgeber spielten weiter mutig mit und lieferten durch Suheyel Najar schon nach zehn Sekunden den ersten Torschuss ab, der aber ein paar Meter über das Tor flog. Najar hatte aber knapp zehn Minuten später die größte Chance des SV09. Nach einem Ballverlust von Koronkiewicz lief der Außenspieler an Lanius vorbei und überlupfte Keeper Florian Sowade geschickt. Als alle schon vom Ausgleich ausgegangen waren, kam Daniel Reiche angeflogen und klärte auf der Linie mit einem tollen Einsatz! Im Anschluss daran kontrollierte die Viktoria gegen den tapfer kämpfenden Mittelrheinligisten die Partie, blieb aber immer wieder in der stabilen Hintermannschaft hängen. In der Schlussphase wurde die chancenarme Partie dann doch noch spannend, nachdem Marco Fiore seine zweite gelbe Karte für ein Foul am eigenen Strafraum gesehen hatte – eine zweifelhafte Entscheidung, da sein Gegenspieler sehr theatralisch fiel.
Trotz der Überzahl schafften es die Gastgeber aber nicht, sich klare Gelegenheiten zu kreieren. Da auch die Viktoria die vereinzelten Konter nicht zielführend genug ausspielte, blieb es am Ende beim 1:0 und dem alles in allem verdienten Einzug in die 2. Runde.

Vik, Vik, Viktoria!

SV Bergisch Gladbach 09
Stümer – N´goua, Steiger, Özdemir, Hill – Heider (87. P. Büsch) – Najar, Shabani (65. Wendel), Pala (78. Montabaur), Isken - Büsch

FC Viktoria Köln
Sowade – Eichmeier, Reiche, Lanius, Koronkiewicz – Fiore, Junglas (61. Backszat) – Handle (46. Holzweiler), Lohmar, Saghiri – Brasnic (80. Nottbeck)

Tore
0:1 – Marc Brasnic (39.)

Besondere Vorkommnisse
Gelb-Rote Karte: Marco Fiore (77.)

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Die zweite Hürde beim SC Brühl

Gegen einen gut mitspielenden SC Brühl erleben die Zuschauer im Schlossparkstadion ein echtes Torfestival – mit glücklichem Ausgang für unsere Viktoria. Beim 7:3 (2:0) ist Marc Brasnic mit drei Treffern Mann des Tages.

Dass Trainer Marco Antwerpen die Partie sehr ernst nahm, konnten die Zuschauer schon an der Aufstellung der Viktoria festmachen, denn Mike Wunderlich ging als Kapitän voran und sollte seine Mannschaft ins Viertelfinale schießen.
Der erste Durchgang lief im Gegensatz zur zweiten Hälfte noch langsam an, auch bedingt durch den noch großen Respekt des SC gegenüber der zwei Klassen höher spielenden Viktoria. So kombinierte unsere Mannschaft gut durch die eigenen Reihen und ließ Ball und Gegner laufen. So fielen folgerichtig auch die Tore: Marc Brasnic, heute im Sturmzentrum aufgeboten, verwandelte eine Hereingabe von Sascha Eichmeier zur Führung. Zehn Minuten später köpfte Abwehrchef Tobias Willers einen langen Freistoß ins Netz.
Nach gut 25 Minuten wurden die Gastgeber dann etwas mutiger, konnten sich gegen die gut stehende Defensive der Viktoria aber kaum Gelegenheiten herausspielen. So ging es mit dem verdienten 2:0 in die Pause.

Massig Tore auf beiden Seiten
In der 2. Halbzeit zeigten die Akteure beider Mannschaften ein wahres Fußballfest. Zunächst sah es nach den beiden Treffern kurz nach Wiederanpfiff danach aus, als wäre der Sieg der Viktoria nur noch Formsache. Erst traf Brasnic nach schönem Einsatz zum 3:0, nur kurz darauf umkurvte Kapitän Wunderlich Keeper Nolden und stellte auf 4:0. Der Außenseiter steckte aber nicht auf, sondern kam durch ihren Kapitän Lukas Rösch zum Anschluss. Er setzte sich nach einem langen Ball links durch und schob aus spitzem Winkel ein. Beinahe im direkten Gegenzug schnürte Brasnic dann mit einem starken Abschluss in den Knick den Dreierpack und sorgte für Beruhigung bei den mitgereisten Viktoria-Fans. Trotz des klaren Vorsprungs gaben sich die Brühler aber nicht auf und kamen doch noch einmal zurück – und das sogar doppelt. Erst erzielte Rösch seinen zweiten Treffer des Abends, nur zwei Zeigerumdrehungen darauf schweißte Janek Wrede einen Freistoß direkt in die Maschen. Auf einmal stand es also nur noch 3:5 – war hier etwa doch noch etwas möglich für den SC? Die Gastgeber gingen im Anschluss volles Risiko und wurden trotz großer Moral in den Schlussminuten noch dafür bestraft. Mike Wunderlich nach einem Solo und Simon Handle kurz vor dem Ende sorgten am Ende für den aus Viktoria-Sicht versöhnlichen Spielstand in diesem ausgewöhnlichen Fußballspiel.

SC Brühl
Nolden, Eberhardt, Rösch, Wrede, Reichardt, Notz, Wilking (82. Beleyi), Major, Kraemer, Halm (54. Kwaku Dossou), Winnersbach (63. Langhans)

FC Viktoria Köln
Sowade – Eichmeier, Goralski, Willers, Koronkiewicz – Nottbeck (55. Junglas), Lohmar (66. Fiore) – Handle, Wunderlich, Holzweiler (55. Saghiri) - Brasnic

Tore
0:1 – Marc Brasnic (8.)
0:2 – Tobias Willers (17.)
0:3 – Marc Brasnic (47.)
0:4 – Mike Wunderlich (52.)
1:4 – Lukas Rösch (57.)
1:5 – Marc Brasnic (59.)
2:5 – Lukas Rösch (68.)
3:5 – Janek Wrede (70.)
3:6 – Mike Wunderlich (85.)
3:7 – Simon Handle (89.)

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Viertelfinale in Teveren

Am kalten Mittwochabend ist unsere Viktoria durch einen 4:0-Erfolg über den FC Germania Teveren in das Halbfinale des Bitburger-Pokals eingezogen. Nach einem harten Kampf auf einem ackergleichen Rasen ging die Mannschaft von Chef-Trainer Olaf Janßen nach 90 Minuten verdient als Sieger vom Platz. Allerdings war das Spiel lange Zeit nicht so einseitig, wie es der erste Blick vermuten ließ. Der Landesligist war auf einen echten Pokalfight eingestellt und empfing die Gäste selbstbewusst.

Gleich zu Beginn kam unsere Viktoria gut rein und hatte durch Brasnic direkt die erste Großchance. Nach guter Vorarbeit von Koronkiewicz kam der Stürmer vom Elfmeterpunkt frei zum Abschluss, setzte den Volley aber haarscharf drüber (2.). Im direkten Gegenzug tauchte Teerens Stürmer Back plötzlich ganz frei vor Sowade auf, doch der Viktoria-Schlussmann blieb im Strafraum cool und fischte ihm die Kugel vom Fuß. Der Favorit durfte kurz durchatmen. So hätte das Pokalwunder Teverens beginnen können. Da Sowade aber auf der Höhe war, nahm das Spiel seinen erwarteten Lauf. 

Allerdings nicht sofort: Denn nach den frühen Abschlüssen auf beiden Seiten verlor die Partie immer mehr an Fahrt. Teveren witterte seine kleine Chance, kam aber nicht mehr gefährlich vor das Tor. Die Gäste waren dagegen um ruhige Spielkontrolle bemüht, worunter allerdings ihre Offensivleistung litt.

Der "Dosenöffner"

Erst in der elften Spielminute kam die Janßen-Elf wieder in den Strafraum des Landesligisten. Müller setzte sich auf der linken Außenbahn stark durch und zog bis vor das Tor. Mit seinem Abschluss scheiterte er an der beherzt auftretenden Abwehr der Hausherren, die sich geschlossen in den Ball warf. Dadurch stand Handle zentral jedoch ungedeckt und konnte den Abpraller wuchtig in die Maschen jagen. Das zu diesem Zeitpunkt recht glückliche 1:0 für unsere Jungs.

Danach war der Offensiv-Hunger Teverens gebrochen. Hochüberlegen bestimmte die Viktoria das Spiel, konnte allerdings nicht nachlegen. Auch weil sich die Defensive der Gastgeber nicht geschlagen geben wollte. Zwar war die Germania dem Ausgleich nicht nahe, eine Packung wollten sie gegen den zwei Ligen höher spielenden Gast aber auch nicht bekommen. Mit der tief und kompakt stehenden Abwehr hatten unsere Jungs so ihre Probleme. Ein Geniestreich war gefragt. 

Diesen lieferte Müller fast wie bestellt, als er rechts auf den startenden Brasnic steil durchsteckte. Doch die zeitweise einzige Spitze zog im direkten Duell mit Germania-Keeper Rohrberg den Kürzeren (30.).

Brasnic erhöht

Wenig später machte es Brasnic aber besser: Aus 18 Metern durfte er in halblinker Position einen Freistoß ausführen und ahnte, dass die Mauer hochspringen würde. Also schlug er die Kugel souverän flach unter der Abwehrwand her in die linke, untere Ecke. Keine Chance für Torhüter Rohrberg! (32.)

Das Spiel war nach einer halben Stunde eigentlich entschieden. Der überlegene Favorit führte mit zwei Toren und hatte die Partie unter Kontrolle. Weitere Chancen suchte man aber wieder vergebens. Und so ging es mit dem auf dem Papier recht knappen, aber spielerisch schon deutlichen Zwischenstand von 0:2 in die Kabine. 

In der Pause wechselte unser Trainer Olaf Janßen doppelt. Neben dem Torschützen aus dem Wuppertal-Spiel, Steffen Lang, kam auch Kemal Rüzgar in die Partie. Die Viktoria trat somit nach dem Seitenwechsel mit Doppelspitze auf. Brasnic und Rüzgar wirbelten die Teverener Abwehr zwar ordentlich durch, zu gefährlichen Abschlüssen kamen unsere Jungs aber in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs nicht. Offensiv-„Highlight“ war ein recht harmloser Freistoß von Holzweiler aus 30 Metern, der wie ein Strahl auf den Germania-Kasten flog, aber direkt in den Armen des Torhüters landete (56.). 

Nach rund einer gespielten Stunde wurde es dann endlich wieder brenzlig vor dem Kasten der Hausherren. Erst nagelte Backszat das Leder aus 18 Metern zentraler Position an den linken Pfosten (58.), dann scheiterte Brasnic aus fünf Metern im Gewühl an einer Glanztat von Torwart Rohrberg (59.). Auch bei der nächsten Top-Chance der Viktorianer stand Marc Brasnic im Mittelpunkt: Doch sein Lupfer aus der rechten Strafraumhälfe wurde vom starken Heim-Keeper mit den Fingerspitzen noch zur Ecke gelenkt (69.). 

Es wurde zum deutlichen Ergebnis

Erst als die Kräfte der Hausherren schwanden, war unsere Viktoria wieder erfolgreich. Über den rechten Flügel drang Koronkiewicz in den Strafraum ein und überbrückte den Schlussmann der Germania mit einem strammen Abschluss (76.). Mit dem 3:0 war die Hoffnung vieler Fans verschwunden. Dutzende flohen anschließend aus der Kälte des Fußballplatzes in die warmen Autos. Dass sie dadurch aber das 4:0 durch Brasnic verpassten, ist ihnen wahrscheinlich eher egal. Kurz vor dem Ende stand der Stürmer bei einer flachen Koronkiewicz-Flanke von der rechten Außenbahn goldrichtig und netzte aus acht Metern freistehend zum Doppelpack ein (86.). 

Mit dem Halbfinaleinzug im Rücken geht es für unsere Jungs am kommenden Sonntag nach Uerdingen zum Spitzenspiel der Regionalliga. Dort kämpfen sie um drei wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen. 

Vik! Vik! Viktoria!

Germania Teveren
Rohrberg -  Ntafopoulos (46. Gkini), Trox, Peschel, Verheyen - Szkaradek, Finlay (70. Janssen), Wilhelm – Schmidt (69. Yürük), Nzerue - Back 

FC Viktoria Köln
Sowade - Koronkiewicz, Goralski, Isecke, Eichmeier (46. Rüzgar) - Fiore, Backszat – Holzweiler (71. Kreyer), Müller, Handle (46. Lang), Brasnic

Tore: 0:1 Handle (11.) 0:2 Brasnic (32.) 0:3 Koronkiewicz (76.) 0:4 Brasnic (86.) Zuschauer: 211

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