FC Viktoria Köln 1904

Mein Verein, rechts vom Rhein!

1. Mannschaft

Regionalliga West 2017/2018

Bitburger-Pokal

Gegen den chancenlosen Bezirksligisten TuS Rheinland Dremmen gewinnt unsere Viktoria völlig verdient mit 5:0 (2:0) in der 1. Runde des Bitburger-Pokals 2016 / 2017. Torjäger David Jansen trifft dreimal, Mittelfeldmann Felix Backszat doppelt.

Da der Rasenplatz in Dremmen nicht mit Flutlicht ausgestattet ist, musste das heutige Spiel auf dem angrenzenden Ascheplatz ausgetragen werden. Auf dem unbekannten Boden startete eine im Gegensatz zum Sieg gegen Wattenscheid stark veränderte erste Elf. Lediglich Florian Heister, Dominik Lanius und Marcel Gottschling standen erneut von Beginn an auf dem Platz, auf den restlichen Positionen tauschte Trainer Marco Antwerpen ordentlich durch. Erfreulich war auch das Comeback von Mehdi Reichert, der sein Saisondebüt feierte.
Die Gastgeber versammelten sich von Beginn an lediglich vor dem eigenen Strafraum und wurden von der Viktoria im Spielaufbau sehr früh attackiert. Bei eisigen Temperaturen war es Felix Backszat, der nach fünf Minuten das erste Mal am Dremmener Keeper scheiterte. Anschließend machte unsere Elf weiter Druck und es dauerte lediglich bis zur 18. Minute, bis das Bollwerk endlich geknackt wurde. David Jansen wurde im Strafraum heruntergerissen und verwandelte den fälligen Elfmeter anschließend selber sicher. Nach 34 Minuten war es erneut der Stürmer, der den Ball im Netz versenken konnte. Nach Pass von Patrick Koronkiewicz schob er den Ball vom Elfmeterpunkt in die lange Ecke. Mit dem sicheren Vorsprung ging es in die Pause.

Auch nach dem Wiederanpfiff wirkten die Gastgeber chancenlos und konnten sich überhaupt nicht aus der Umklammerung der Viktoria befreien. Felix Backszat sorgte mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Zunächst köpfte er einen Freistoß von Timm Golley an die Latte, von wo er zunächt auf den Torhüter und dann ins Tor prallte. Nur fünf Minuten später hämmerte er den Ball nach Kopfballablage von Florian Heister in die Maschen. Danach ließ die Viktoria den Ball ohne Probleme durch die eigenen Reihen laufen und kreierte im Minutentakt weitere Gelegenheiten. David Jansen nutzte eine davon zu seinem dritten Treffer, als er eine Flanke von der linken Seite mit dem Kopf im Tor unterbrachte. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nur noch wenig und die Viktoria ließ den Ball wie im Training laufen. Durch den Sieg zieht die Mannschaft von Marco Antwerpen ins Achtelfinale des Bitburger-Pokals ein.
Nachdem diese Pflichtaufgabe gelöst wurde, wird es am Samstag in der Regionalliga wieder ernst. Wir sind zu Gast bei Rot-Weiß Oberhausen, um 14:00 wird das Spiel angepfiffen.

Vik, Vik, Viktoria!

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FC Viktoria Köln                                     
Monath  - Koronkiewicz, Lanius, Brzenska, Heister  – Saghiri, Reichert – Golley (61. Holzweiler), Backszat, Gottschling – Jansen

Tore

0:1 - Jansen (18.)
0:2 – Jansen (34.)
0:3 – Backszat (51.)
0:4 – Backszat (56.)
0:5 – Jansen (80.)

 

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VIERTELFINALE VORAUS

18.11.2016

Gegen lange tapfer kämpfende Vichttaler siegt unsere Viktoria letzten Endes mit 4:1 (2:1) und zieht somit ins Viertelfinale des Mittelrhein-Pokals ein. Die Tore erzielen Backszat und Jansen in der 1., Candan & Heister in der 2. Halbzeit.

Erwartungsgemäß lief auf der schönen Platzanlage des Landesligisten eine im Gegensatz zum Ligaspiel gegen Bonn eine erheblich veränderte Startelf auf. Für Koronkiewicz, Lanius, Lejan, Golley, Wunderlich und Kreyer liefen Heister, Brzenska, Schwarz, Gottschling, Saghiri und Jansen auf. 

Zu Beginn der Partie zeigten die Vichttaler, dass sie ein anderes Kaliber als Dremmen in der 1. Pokalrunde darstellen und spielten durchaus forsch nach vorne. Ein Freistoß von Kapitän Dominik Lenzen und ein Solo mit schwachem Abschluss von Oliver Weitz sorgten im ausverkauften Sportpark Dörenberg in der Anfangsphase für gute Laune. Die erste Torchance der Viktoria konnte Felix Backszat nach 14 Minuten verzeichnen, als er eine Ablage von David Jansen direkt nahm und Keeper Moritz Stehling zu einer Glanztat zwang. Dabei stand er jedoch hauchdünn im Abseits. Zwölf Zeigerumdrehungen später lag der Ball dann aber regulär im Tor. Wieder war es Backszat, heute im zentralen offensiven Mittelfeld aufgeboten, der im Fokus stand. Nach schönem Doppelpass mit Jansen tauchte er frei vor Stehling ab, blieb dort ganz cool und schob den Ball unter dem Keeper zur Führung durch.
Diese sollte allerdings nicht lange Bestand haben, denn die Vichttaler gaben sich auch nach dem Rückstand nicht geschlagen. Plötzlich lag das Leder nach 36 Minuten im Tor von Philipp Kühn, der selbst ein wenig überrascht aufgrund des Ausgleichs wirkte. Unklar war jedoch, wie das Tor gefallen war. Eine flache Ecke von Omer Avdija rutschte durch den Fünfmeterraum, wo wohl noch jemand den Ball touchierte und ihn somit ins Netz lenkte. Der Stadionsprecher feierte den Eckenschützen Avidja als Goalgetter. 
Die Gastgeber witterten also wieder Hoffnung auf die Pokalsensation. Als alle Zuschauer schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten war es dann Jansen, der die Viktoria wieder in Führung brachte. Einen Abschluss von Backszat ließ Torhüter Stehling nach rechts abklatschen, von wo Heister den Ball wieder in die Mitte brachte und der Stürmer ungestört einköpfen konnte.

Candan & Heister sorgen für entspannten Pokalabend
Für den 2. Durchgang brachte Trainer Marco Antwerpen Fatih Candan für Marcel Gottschling, der sich auch gleich gut in Szene setzte. Erst parierte Stehling kurz nach Wiederanpfiff noch stark, in der 55. Minute musste er sich dem platzierten Schlenzer unserer Nummer 10 dann geschlagen geben. Zuvor hatte Backszat einen Pass von Holzweiler geistesgegenwärtig durch die Beine laufen lassen und ihn so wunderbar frei gespielt. Anschließend nahm die Viktoria ein wenig den Druck heraus und dominierte das Spiel. Dennoch erspielte sie sich weiter Chancen, beispielsweise als Candan nach 75 Minuten mit einem satten Schuss nur die Latte traf. In der 76. Minute sorgte Heister dann für den Endstand, als er einen abgeklatschen Ball nach Schuss von Jansen in die lange Ecke versenken konnte. 
Bei dem Spielstand blieb es dann bis zum Ende und die Viktoria feierte den verdienten Einzug ins Viertelfinale. Wir sind gespannt, auf wen wir in der nächsten Runde treffen und schauen uns in aller Ruhe die Ergebnisse der anderen Spiele am Wochenende an. 
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FC Viktoria Köln
Kühn – Heister, Brzenska, Reiche, Eichmeier – Saghiri, Schwarz – Gottschling (46. Candan), Backszat, Holzweiler (71. Ciganiks) – Jansen
Tore
0:1 – Felix Backszat (26.)
1:1 – Omer Avdija (35.)
1:2 – David Jansen (45.)
1:3 – Fatih Candan (55.)
1:4 – Florian Heister (76.)

Spielbericht: Moritz Fiege

 

Jansen schießt Viktoria eine Runde weiter

Im Viertelfinale des Bitburger-Pokals löst Viktoria Köln durch ein 2:1 beim TSC Euskirchen als letztes Team das Ticket für die Vorschlussrunde. Dort warten bei der morgigen Auslosung der Stadtrivale Fortuna Köln, der Bonner SC und der TV Herkenrath. David Jansen ist mit seinen beiden Toren der Matchwinner, zwischenzeitlich gleicht Thomas Leßenich für die Gastgeber aus.

Für Trainer Marco Antwerpen war die Zielsetzung vor dem heutigen Duell mit dem Mittelrheinligisten klar – das Halbfinale sollte ohne Wenn und Aber erreicht werden. Dennoch tauschte er im Gegensatz zum Sieg gegen den SC Verl ordentlich durch, aus der Startformation blieb lediglich die Viererkette Eichmeier, Lanius, Brzenska und Koronkiewicz übrig.  
Die erste Chance im Spiel hatten allerdings die Gastgeber, als Jean-Pierre Schilling mit einer Direktabnahme an Alex Monath scheiterte (9.). Kurz darauf waren die Zuschauer im gut gefüllten Erftstadion erbost, denn der Schiedsrichter zeigte zum Unmut der TSC-Fans auf den Elfmeterpunkt. Marcel Gottschling war im Laufen zu Fall gebracht worden, den fälligen Strafstoß verwandelte David Jansen cool links unten. Tim Jerat hätte erneut nur drei Minuten später schon für eine Art Vorentscheidung sorgen können, scheiterte aber an Joseph Grieshop im Tor.
Ihrerseits entwickelten die Gastgeber zumindest im 1. Durchgang hin und wieder Gefahr. Eine gute Gelegenheit führte dann zum überraschenden Ausgleich (19.). Nach einem Befreiungsschlag landete der Ball über zwei Zwischenstationen bei Thomas Leßenich, der nicht zögerte und die Kugel direkt ins linke untere Eck drosch. Der Mittelfeldmann hatte auch beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Achtelfinale des letztjährigen Pokals das zwischenzeitliche 1:1 erzielt. Bis auf einen Kopfball von Dominik Lanius, den Grieshop bei einer Ecke parieren musste, kam die Viktoria dann bis zum Halbzeitpfiff bei tiefem Rasen nicht mehr zu großen Gelegenheiten.

Satter Linksschuss zur Entscheidung
Den zweiten Durchgang gestalteten die Höhenberger wesentlich dominanter als noch die ersten 45 Minuten und drängten Euskirchen immer tiefer in die eigene Hälfte. Auch offensiv fanden die Gastgeber eigentlich kaum noch statt und entwickelten keine klare Chance mehr. Der entscheidende Treffer zum Weiterkommen wollte aber zunächst trotzdem nicht fallen. Immer wieder rannten sich die Viktoria-Akteure in der vielbeinigen Abwehr fest und brachte den Ball nicht im Kasten unter. In Minute 69 sorgte Torjäger Jansen dann mit seinem zweiten Tor am Abend für die Erleichterung. Einen Pass von Marcel Gottschling nahm er an der Strafraumkante an und versenkte das Leder mit einem starken Schuss in der rechten Ecke.
Abwehrroutinier Markus Brzenska scheiterte drei Zeigerumdrehungen später per Kopf am starken Torwart Grieshop. Bis zum Schluss drängte die Viktoria auf die endgültige Entscheidung, aber ein dritter Treffer wollte nicht mehr fallen. Doch im Pokal zählt eben nur das Weiterkommen, weshalb die Viktoria mit dem knappen Sieg und dem Ticket für die nächste Runde durchaus zufrieden sein kann.

Dort wartet bei der morgigen Auslosung (19:00) unter anderem auch der Stadtrivale Fortuna Köln. Man darf gespannt sein, auf wen die Mannschaft von Marco Antwerpen im Halbfinale treffen wird. Am Sonntag kehrt sie dann zurück in den Regionalliga-Alltag, die Alemannia aus Aachen kommt in den Sportpark Höhenberg.

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TSC Euskirchen
Grieshop – Foukis, Saar, Felka, Golz – Winkler, Wiedenau (67. Uhlemann) – Leßenich, Hoose (85. Georgiadis), Schilling - Engel

FC Viktoria Köln
Kühn - Eichmeier, Lanius, Brzenska, Koronkiewicz – Schwarz (58. Backszat), Nottbeck (81. Fiore) – Holzweiler, Jerat, Gottschling – Jansen

Tore
0:1 – David Jansen (11.)
1:1 – Thomas Leßenich (19.)
1:2 – David Jansen (69.)

Spielbericht: Moritz Fiege

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Schwere Verletzung überschattet Niederlage

Unsere Viktoria verliert das Halbfinale im Mittelrhein-Pokal mit 2:0 (0:0) gegen den Bonner SC. Daniel Somuah (59.) und Connor Krempicki (102.) treffen für die Rheinlöwen. Das Ergebnis gerät bei den Viktoria-Verantwortlichen aber in den Hintergrund, da sich Sascha Eichmeier in der 2. Hälfte einen Achillessehnenriss zuzieht und der Mannschaft damit für lange Zeit fehlt.

Das erste Ziel, die Meisterschaft in der Regionalliga West, wurde am Samstag klargemacht . Das zweite, der Einzug in das Finale des Bitburger-Pokals sollte heute erreicht werden, um damit die Möglichkeit auf den 4. Titel in Folge zu wahren. Im Gegensatz zum Spiel gegen Oberhausen wechselte Trainer Marco Antwerpen fünfmal: Für Kühn (TW), Koronkiewicz, Backszat, Nottbeck und Golley starteten Monath (TW), Heister, Schwarz, Saghiri und Candan.

Monath klasse gegen Musculus
Der BSC, mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen in Folge angetreten, zeigte sich in der ersten Halbzeit als ebenbürtiger Gegner und hatte die besseren Torchancen. Die Viktoria tat sich lange Zeit schwer gegen die aggressiven Rheinlöwen, die immer wieder im Mittelfeld die Bälle gewannen und dann schnell nach vorne starteten. Ersatztorwart Alex Monath rettete mit einem überragenden Reflex gegen das lange Bein von Lucas Musculus (26.). Offensiv zeigten unsere Viktorianer nicht die gewohnt sicheren Kombinationen, sondern blieben immer wieder an den gut verteidigenden Gastgebern hängen. Ein direkter Abschluss von Kapitän Mike Wunderlich nach Hereingabe von rechts, der knapp links am Tor vorbeiging, war die größte Chance. Damit ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Pause.

Ex-Viktorianer macht Sack zu
Die Viktoria wechselte zwar nicht, kam aber mit ordentlich Schwung aus der Pause. Sofort in der ersten Minute nach Wiederanpfiff hatten Fatih Candan und Hamza Saghiri eine Doppelchance, scheiterten aber am glänzend reagierenden Martin Michel. Kurz darauf lag der Ball im Tor, aber Dominik Lanius hatte bei seinem Kopfball hauchdünn im Abseits gestanden. Danach waren die Bonner wieder am Zug und konnten, wenn auch irregulär, in Führung gehen. Eine Ecke von Dario Schuhmacher drückte Daniel Somuah über die Linie, vorher hatte ein BSC-Akteur die Kugel aber klar mit der Hand gespielt. Die Diskussionen mit Schiedsrichter Steegemann nutzten nichts, das Tor wurde gegeben. Doch es wurde noch schlimmer für unser Team: Linksverteidiger Sascha Eichmeier verletzte sich schwer und riss sich die Achillessehne. Minutenlang wurde er auf dem Platz behandelt, bevor er endlich mit einer Trage ins Warme gebracht werden konnte. Seine Mitspieler reagierten geschockt und sprachen ihm noch auf dem Platz Mut zu. Das Spiel wurde nach der langen Pause fortgesetzt, aber so richtig kam die Viktoria nicht mehr vor das Tor. Stattdessen setzte Ex-Viktorianer Connor Krempicki in der Nachspielzeit noch einen drauf, als er nach einem langen Einwurf Keeper Monath umkurvte und zum 2:0-Endstand einschob.
Der Traum vom 4. Titel in Folge war also ausgeträumt, der Bonner SC und nicht unsere Viktoria trifft am 25. Mai auf den SC Fortuna Köln. Für die Mannschaft entspannt sich damit mit Blick auf die beiden Relegationsspiele der Terminplan ein wenig und sie kann sich voll auf die Duelle mit Carl Zeiss Jena fokussieren.

In der Regionalliga stehen bis dahin noch drei Spiele an, das nächste am kommenden Samstag bei der TSG Sprockhövel (Anpfiff: 14:00 Uhr).

Vik, Vik, Viktoria!

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Bonner SC
Michel – Dündar, Dick, Weber, Omerbasic – Somuah, Schuhmacher, Fillinger – Krempicki, Musculus, Kaiser (97. Retterath)

FC Viktoria Köln
Kühn – Eichmeier (82. Holzweiler), Lanius, Reiche, Heister – Schwarz (70. Golley), Saghiri (62. Backszat) – Candan, Wunderlich, Gottschling - Jansen

Tore
1:0 – Daniel Somuah (59.)
2:0 – Connor Krempicki (102.)

Zuschauer

1050

Spielbericht
: Moritz Fiege

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